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ERZÄHLER

Der Kuss einer Prinzessin reicht gewiss nicht aus, um aus einem Frosch einen Prinzen zu machen, aber nach der Evolutionslehre sind aus Amphibien, zu denen ja die Frösche gehören, tatsächlich Säugetiere entstanden, also auch Prinzen.

Heute wird die Evolutionslehre allgemein als gesichert angesehen, aber das war nicht immer so.

Im Buch Genesis der Bibel gibt uns ein höchster Schöpfer einen kleinen Einblick in das Geheimnis seiner Schöpfung - diese Wahrheit wurde vor etwa 150 Jahren nur von wenigen angezweifelt, als ein Amateur-Naturforscher nach einer Entdeckungsreise die Welt mit einer neuen Abstammungslehre schockierte.

Charles Darwin erforschte die heißen Lavastrände der Galapagos–Inseln und war fasziniert von der seltsamen Tierwelt. Er sah Riesenschildkröten, die auf den verschiedenen Inseln isoliert lebten und die auf jeder Insel in Größe und Gestalt sich von denen der anderen Inseln unterschieden, und er nahm an, dass die Schildkröten, wenn sie sich weiterhin veränderten, später vielleicht in etwas ganz anderes umgewandelt werden könnten.

Dr. Richard Dawkins ist Professor an der Universität Oxford für das naturwissenschaftliche Verständnis der Öffentlichkeit. Er ist Autor mehrerer Bestseller und einer von Darwins führenden Verteidigern.

 

DAWKINS

Ich vermute, das große Mysterium des Lebens liegt darin, die Herkunft der Komplexität zu erklären; man kann auch von Information sprechen, die so etwas wie ein Maß für Komplexität ist. Und die Komplexität des Lebens ist keine einfache Komplexität, sie ist auch zweckentsprechend angepasst. Lebendige Dinge sind nicht nur kompliziert, sondern sie tun auch etwas. Sie überleben. Sie tun alles, um zu überleben; sie sehenaus, als wären sie schön entworfene Maschinen, entworfen zum Überleben.

 

ERZÄHLER

Aber nicht alle Experten sind der Ansicht, dass die Komplexität des Lebens durch dieAnsammlung von vielen vorteilhaften Änderungen entstanden ist, und eine wachsende Anzahl von Wissenschaftlern hinterfragt Darwins Lehre.

Der Molekularbiologe Dr. Michael Denton ist ein leitender Wissenschaftler an der Universität Otago in Neuseeland. Er meint, der Darwinismus sei „eine Theorie in der Krise“, die zwar die sogenannte „Tatsache“ der Evolution für richtig hält, die vermutete Umwandlung von einfachen Lebensformen in komplexe Lebewesen durch Zufallsprozesse aber dennoch nicht erklären kann.

DENTON

Ich denke nicht, dass Darwins Evolutionslehre die allgemein gesicherte Tatsache ist,

wie viele Biologen behaupten. Ich nenne sie den großen Weltentstehungsmythos des

20. Jahrhunderts, und das ist eine Ansicht, die ich immer noch habe. Und nichts, was ich

in der Biologie gesehen habe und kein Fortschritt der Wissenschaft in den letzten 20 Jahren haben mich auf irgendeine Weise von meiner fundamentalen Ansicht abgebracht, dass der Darwinismus eine unangemessene Erklärung ist.

 

ERZÄHLER

Darwins Ideen sind jetzt Allgemeingut, und es wird als Tatsache anerkannt, dass einfache Lebensformen sich über Millionen von Jahren hindurch nach und nach zu der Komplexität und Vielfalt des Lebens, die wir heute kennen, durch Evolution entwickelten - ohne die Planung durch einen souveränen Schöpfer.

 

DAWKINS

Natürlich ist es ein großes Rätsel, woher alle diese Komplexität und woher alle diese Information kommt. Durch Zufall können sie nicht entstehen. Es ist absolut undenkbar, dass so etwas Kompliziertes und gut Gestaltetes wie ein Vogel oder ein Mensch oder ein Igel durch Zufall entsteht. Das geht wirklich nicht, weil aus nichts, ohne Komplexität und ohne Information nur durch einen Zufallsschritt die extreme Komplexität eines modernen Lebewesens unmöglich entstehen kann. Das wäre so, als würde bei 1000 Würfen mit einem Würfel jedes Mal eine Sechs geworfen werden. Das ist ganz ausgeschlossen. Aber wenn man in irgendeiner Generation ein bisschen Glück erlaubt und ein bisschen in der nächsten Generation und so fort, so addiert sich dieses Glück Schritt für Schritt und Schritt für Schritt und man kommt von jeder beliebigen Stufe der Einfachheit zu jeder beliebigen Stufe der Komplexität. Alles, was man braucht, ist genügend Zeit. Also, woher kommen die Komplexität und die Information? Sie kommen vom schrittweise erfolgenden Wachstumsprozess der Evolution durch natürliche Selektion.

 

ERZÄHLER

Es wird in der modernen wissenschaftlichen Welt als sicher gesehen, dass die Vorfahren der Fische in einem Ur-Ozean er- schienen, dann aus dem Wasser krochen und Amphibien wurden. Amphibien veränderten sich zu Reptilien und Reptilien zu Säugetieren. Anhänger der Evolutionslehre behaupten, dass andere Reptilien ihre Schuppen abwarfen, Federn entwickelten und sich als Vögel in die Luft erhoben. Aber Reptilien und Vögel sind sehr verschieden. Reptilien haben keine genetische Information für Flügel oder Federn.

Man müsste riesige Beträge komplexer Information hinzufügen, um ein Reptil in einen Vogel umzuwandeln. Darwin dachte, dass mit ein bisschen Glück die Speicherung von genügend kleinen Änderungen sogar Reptilien in Vögel umwandeln könnte. Michael Denton sagt, das sei unmöglich.

 

DENTON

Man kann auf dem Gebiet der Biologie zahlreiche Beispiele von Dingen aufzählen, die anscheinend nicht im Geltungsbereich des einfachen Darwinschen Mechanismus liegen. Es handelt sich um Dinge wie etwa die Vogellunge, die Feder, das Ei der höheren Wirbeltiere und die Geißel von Bakterien. Ich denke da an eine riesige Anzahl von Systemen in der Natur, die jene einmalige, zuverlässige Art der Komplexität haben, bei der man A, B, C, D und so weiter am richtigen Platz und richtig miteinander verknüpft braucht, damit das System funktioniert. Es ist sehr schwer vorstellbar, wie diese Systeme von selbst durch einen ungeleiteten Prozess entstehen konnten.

Man kann die Feder als Beispiel nehmen. Die Flügelfeder hat eine sehr komplizierte Struktur mit winzigen Häkchen, die sich in gezähnten Krempen verankern und so die Teile der Federn zusammenhalten, und nur durch diese winzige Feinstruktur ist die Feder zum Flug geeignet. Das Darwinsche Modell der Evolution erfordert nun aber, dass die Zwischenstufen voll funktionsfähig sind, und ich kann mir nicht vorstellen, wie man zu einem solchen Endzustand kommt ohne auf irgendeine Weise Strukturen durchlaufen zu haben, die wirklich nicht funktionsfähig sind im biologischen Sinn.

 

ERZÄHLER

Reptilien und Vögel haben völlig verschiedene Fortpflanzungs- und Atemsysteme. In der Lunge von Reptilien strömt die Luft ein und aus in nur einer Röhre, die in winzigen Luftsäcken endet. Aber bei den Vögeln strömt die Luft ständig durch die Lungen in einer Richtung durch ein komplexes System von miteinander verbundenen Luftsäcken, die mit den hohlen Vogelknochen verbunden sind.

Darwinanhänger behaupten, dass die Lunge der Reptilien sich über viele Zwischenstufen zur Vogellunge verwandelte. Aber Michael Denton sagt, dass die halbentwickelte Lunge nicht atmen kann. Jegliches Zwischenstadium würde zum Aussterben der Art führen.

 

DENTON

Ja, die Vogellunge ist ein Beispiel für ein hochkompliziertes, sehr verwickeltes System, genauso wie die lebende Zelle oder wie die Feder, und meines Wissens ist sie nur dann zum Atmen geeignet, wenn der Bau der Atemwerkzeuge in Ordnung ist – das ist eines der schwierigsten Beispiele aus der Natur für ein hochkomplexes System, das aus einer ganzen Menge zusammenwirkender Teile besteht, die alle dort sein müssen, wo man sie in der Lunge von jedem Vogel findet, bevor die Lunge überhaupt atmen kann.

Ich meine, Darwinanhänger haben im Fall der Vogellunge wohl eine harte Nuss zu knacken; ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, wie die Lunge und andere entsprechende Organe als Ergebnis der Ansammlung von kleinen Zufallsänderungen entstehen konnten.

 

ERZÄHLER

Einfache Lebensformen können nur bei einer massiven Zufuhr von Information zu komplexen Lebensformen evolvieren. So hat eine Mikrobe in ihrer DNS einem Vergleich zufolge etwa zwei Bücher mit 500 Seiten komplex codierter genetischer Information, während der Mensch wenigstens 1000 Bücher davon hat. Um eine Mikrobe in einen Menschen umzuwandeln, müsste man eine ganze Bibliothek neuer Information hinzufügen. Und woher kommt diese neue Information?

Professor Werner Gitt ist Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig in Deutschland. Eines seiner Spezialgebiete ist die Informationstheorie. Er sagt, dass die Evolution komplexer Lebensformen aus einfacheren durch Selektion von vorteilhaften Verbesserungen unmöglich ist, weil es keine Quelle für neue Information gibt.

 

WERNER GITT

Das größte Problem der Evolutionslehre ist die Herkunft der Information. Es ist unmöglich, dass sie von einem einfachen Lebewesen stammt und dann für einen Elefanten oder einen Menschen ausreicht. Dazu braucht man sehr viel mehr Information, und Information kann nicht in einem Zufallsprozess entstehen.

 

ERZÄHLER

Darwinanhänger sagen, dass die neue Information von genetischen Mutationen herrührt, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Genetische Mutationen sind Zufallsfehler- wie Fehler beim Abschreiben eines Textes. Nach der Evolutionslehre bleiben die vorteilhaftesten dieser Mutationen durch natürliche Selektion erhalten.

 

DAWKINS

Und es ist die Molekulargenetik, die schließlich den eingehenden Beweis liefert, den absolut umwerfenden Beweis, den niemand widerlegen kann; hier sieht man im einzelnen, - wie bei einem menschlichen Text - die sich verändernden Buchstaben und die sich verändernden Wörter der DNS. Sie beschreiben tatsächlich durch Generationen hindurch die anatomischen Veränderungen, die alles waren, was Darwin sehen konnte.

 

ERZÄHLER

Genetische Mutationen entstehen, wenn Gene beschädigt werden, oft durch Strahlung oder giftige Chemikalien. Einige Mutationen sind belanglos, aber die meisten sind nachteilig und oft verhängnisvoll.

Obwohl die meisten Mutationen nachteilig sind, könnten auch einige vorteilhaft sein. Darwinanhänger behaupten, dass Evolution geschieht, wenn sich diese seltenen vorteilhaften Mutationen durch natürliche Selektion ansammeln.

Die Galapagos-Inseln sind der “Schaukasten der Evolution”, wo die einmalige Tierwelt durch Wissenschaftler aus aller Welt erforscht wird. Hier zeigt man den Touristen den flügellosen Kormoran als Beispiel für Evolution durch vorteilhafte Mutation. Der Galapagos-Kormoran hat die genetische Information für Flügel verloren und ohne Flügel kann er ganz gut schwimmen und tauchen, was ein Vorteil sein kann. Die Fremdenführer auf den Galapagos-Inseln erklären, dass er durch diesen vermeintlichen Vorteil mehr Nachkommen hat und deshalb durch natürliche Selektion überlebte, während die anderen Vögel mit Flügeln ausstarben.

DON BATTEN

Flügellose Kormorane sind durch Mutation degenerierte Tiere, die die Information für Flügel verloren haben. Bei allen Beispielen von Mutationen gibt es tatsächlich einen Verlust von Information, sogar bei den vorteilhaften. Es gibt keine neue genetische Information. Bei den Beispielen, bei denen behauptet wird “Evolution geschieht vor unseren Augen“ handelt es sich in Wirklichkeit um Beispiele für Veränderungen innerhalb einer Art. Resistenz gegen Antibiotika oder Insektizide – alles das sind Beispiele für Umordnung oder Verlust der tatsächlich existierenden Information. Es gibt keine neue Information.

 

DENTON

Wenn man nicht glaubt, dass die biologischen Phänomene, die wir auf der Erde sehen, durch ungelenkten Zufall entstanden sind, dann muss man eine andere Entstehungshypothese haben. Ich denke, wenn man die Naturgesetze und das Weltall betrachtet, dann hat man zwei einander widersprechende Möglichkeiten: Man kann an den transzendenten hebräischen Gott glauben, der die Welt schuf und die bis heute gültigen Naturgesetze einsetzte, oder man kann das Universum in irgendeiner Form als ein lebendes Ganzes sehen, das sich von selbst organisiert.

 

ERZÄHLER

An der Klagemauer in Jerusalem beten die orthodoxen Juden den Gott der Schöpfung an. Nach dem Buch Genesis der Bibel sind wir durch einen Plan und nicht durch Zufall entstanden. Der israelische Biophysiker Dr. Lee Spetner ist in einzigartiger Weise geeignet, die Rolle der Mutationen in der Evolutionslehre zu erläutern. Als Mitglied des Lehrkörpers der Johns Hopkins Universität hat er auf seinem Spezialgebiet Physik und Mathematik der Information das Signal/Rausch- Verhältnis in der DNS erforscht. Er veröffentlichte seine Arbeiten in führenden Zeitschriften für theoretische und mathematische Evolutionsbiologie. Nach seiner Meinung sind die Befunde mit dem biblischen Bericht im Einklang, dass Gott gewisse Grundtypen schuf, die sich dann mit der Zeit durch Anpassung an die Umwelt veränderten.

 

LEE SPETNER

Ich glaube wirklich nicht, dass das Neo-Darwinsche Modell eine Bedeutung für die Makroevolution hat. Was es wirklich nicht erklären kann, ist der Aufbau von Information. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es viele kleine Stufen der Evolution gibt, die sich zu einer großen Änderung addieren. Und es ist nicht nur unwahrscheinlich aus mathematischer Sicht, auch experimentell hat man nicht eine einzige Mutation gefunden, bei der tatsächlich Information hinzugefügt wurde. Sogar jede vorteilhafte Mutation, die ich gesehen habe, verringert die Information, verliert Information.

 

ERZÄHLER

Bei der “Royal Show” in Perth in Australien werden reinrassige Tiere ausgestellt. Wenn man nicht sehen kann, dass durch Mutationen und natürliche Selektion die genetische Komplexität zunimmt, wie steht es dann mit künstlicher Selektion? Züchtung führt zu großer Vielfalt, aber gibt es dabei auch eine Grenze?

 

DAWKINS

Charles Darwin selbst beschäftigte sich intensiv mit Züchtung. Wenn Sie nun auch ein Experiment machen möchten, um tatsächlich zu zeigen, dass es den Prozess der Selektion gibt, was würden Sie tun? Ja, würden Sie sagen, ich nehme mir etwa 1000 Jahre, und wenn ich dann diese 1000 Jahre hätte, könnte ich in jeder Generation die Merkmale herauszüchten, die ich haben möchte. So sind wir also in den nächsten 1000 Jahren dabei, in jeder Generation den Prozess der natürlichen Selektion nachzuahmen, indem man zur Züchtung die Exemplare mit den gewünschten Merkmalen auswählt. Also, wenn man, sagen wir, in ein paar 1000 Jahren von einem Wolf zu einem Pekinesen kommen kann, dann müssen Sie diesen Vorgang extrapolieren und sagen, wie weit man in 1000 Millionen Jahren kommen könnte.

 

BATTEN

Man kann Tausende oder Millionen Jahre lang Hunde züchten, aber wenn es keine Quelle für neue genetische Information gibt, bleiben sie immer Hunde. Das Problem bei der Evolution ist, dass sie keine neue Information zur Verfügung stellen kann. Sowohl natürliche Selektion und Züchtung als auch künstliche Selektion verursachen einen Verlust genetischer Information.

Wenn wir langhaarige Hunde nehmen und züchten nur langhaarige Hunde heraus, und wenn wir nur die langhaarigen Welpen zur Zucht auswählen, haben wir schließlich eine Sorte, die sämtliche Gene für lange Haare besitzt. Das heißt aber, dass diese Hunde niemals kurzhaarige Hunde gebären können, weil sie keine Gene für kurze Haare mehr haben. Somit ging genetische Information verloren.

Die natürliche Selektion tut dasselbe. Betrachten wir Wölfe, die Variante vor der Eiszeit, mit langem oder mit kurzem Haar. Während der Eiszeit tötete die extreme Kälte die kurzhaarigen Wölfe. Es entstand eine neue Variante von Wölfen, sogar eine neue Spezies, mit langem Haar, angepasst an die kalte Umgebung. Aber das ist nur der Prozess der Anpassung, der nichts mit neuer genetischer Information zu tun hat. Tatsächlich verursachte dieser Prozess den Verlust von genetischer Information für kurzes Haar.

Große Vielfalt ist durch neue Kombinationen von vorhandenen Genen möglich. Sogar Mutationen können Umlagerungen von Chromosomen, degenerative Veränderungen oder den Verlust von Information verursachen. Das ist ein fundamentales Problem: Sowohl Mutationen als auch natürliche Selektion führen zum Verlust von Information. Deshalb kann es keine Evolution mit dem Ergebnis zunehmender Komplexität geben.

 

GITT

Es ist unmöglich, dass neue Information bei einem Zufallsprozess entstehen kann. Ein Computerprogramm wurde von einem Programmierer erdacht , ein Auto von einem Konstrukteur; und bei Betrachtung der biologischen Information in den Zellen muss man sagen, dass hier ein Schöpfer am Werk war, der die Programme machte und die Gene, um Eiweißstoffe und Organe zu bilden. Deshalb können wir sagen, Evolution ist ein unmöglicher Prozess.

 

ERZÄHLER

Jedes Schulkind lernt etwas über die angebliche Evolution des Pferdes, von winzigen Vorfahren mit vielen Zehen zu den einzehigen heutigen Pferden.

Aber hat sich das Pferd tatsächlich so entwickelt? Viele Wissenschaftler bezweifeln das.

 

BATTEN

Es gibt viele Varianten von Pferden, die man durch Züchtung erhalten kann, aber es bleiben immer Pferde. Wir können große und kleine züchten, sogar welche mit drei Zehen. Die Anhänger der Evolutionslehre stellen sie zu einer Folge zusammen und stellen eine Fossilie an den Anfang und behaupten dann, diese Reihe sei ein Beweis für Evolution. Aber wenn man die Fossilie weglässt, hat man genau Variationen innerhalb einer Art. Pferde gebären Pferde. Das ist keine Evolution.

 

LEE SPETNER

Die Information, die für die Makroevolution erforderlich ist, kann wirklich nicht durch Zufallsprozesse entstehen. Das Darwinsche Modell sagt aber, dass sie das tut, aber niemand hat jemals dazu eine Berechnung gemacht. Ich habe eine Berechnung gemacht, die zeigt, das es nicht möglich ist.

 

ERZÄHLER

Professor Dawkins, können Sie uns ein Beispiel von einer genetischen Mutation oder einem Evolutionsprozess aufzeigen, bei dem man sehen kann, dass die Information im Genom zunimmt?

 

DAWKINS

Das ist die Reaktion von Dr. Dawkins. Er bat dann, die Kamera abzuschalten, um ihm Gelegenheit zum Nachdenken zu geben, bevor er die ’Antwort’ gab, die jetzt gezeigt wird:

Es gibt ein allgemeines Missverstehen der Evolution, die sagt, dass Fische sich in Reptilien umwandeln und Reptilien in Säugetiere. Irgendwie sollten wir fähig sein, uns in der heutigen Welt umzusehen und auf unsere Vorfahren zu schauen, wir sollten fähig sein, die Zwischenstufen zwischen Fischen und Reptilien und Reptilien und Säugetieren zu sehen und wir sollten fähig sein, die Art der Fische auf dem Weg, Reptilien zu werden zu sehen, aber natürlich geht das überhaupt nicht .Fische sind heutige Tiere, sie leben zur gleichen Zeit wie wir. Sie stammen von Vorfahren ab, von denen wir auch abstammen, die vor etwa 300 Millionen Jahren lebten. Da gab es einen Vorfahren, der der Vorfahre der heutigen Fische und Menschen war. Und wenn Sie dabei gewesen wären, hätten Sie dessen Veränderungen hin zu einem Fisch sehen können, sagen wir, als er aufs Land kam und so etwas wie ein Amphibium wurde. Aber das ist lange her, so etwas sieht man heute nicht mehr.

 

SPETNER

Wenn man die Neo-Darwinsche Ansicht glaubt, müsste man sagen, dass Information stufenweise aufgebaut wird, immer in kleinen Schritten. Aber wenn man die Mathematik dazu ansieht, dann zeigt es sich, dass man in jedem Stadium der Evolution eine große Anzahl möglicher Mutationen annehmen muss. Und wenn es so viele davon gibt, dann sollten wir heute einige davon finden. Aber tatsächlich finden wir keine. Bei allen Mutationen, deren molekulare Struktur untersucht wurde, hat der Organismus Information verloren und nicht gewonnen.

 

ERZÄHLER

Der Schöpfungsbericht sagt uns, dass alle genetische Information, die heute existiert, schon in den ursprünglichen Arten vorhanden war. So sind große Variationen innerhalb jeder Art möglich, aber eine Art kann sich nicht in eine andere umwandeln.

Michael Denton glaubt, dass Information nur aus einer intelligenten Quelle stammen kann.

 

DENTON

Ich denke, dass die Hinweise tatsächlich zu einem transzendenten Gott der jüdisch
christlichen Tradition führen.
Ein externer Schöpfer schuf die Welt und gab ihr ihre Ordnung, ihre Struktur und ihre
Maße. Diese Ansicht ist nach meiner Meinung mit den Befunden im Einklang.




 

DON BATTEN

Genauso wie die Information in Büchern von einer intelligenten Quelle stammen muss, so muss der riesige Betrag genetischer Information in lebenden Dingen von einem intelligenten Schöpfer stammen. Diese Annahme passt zum biblischen Modell, wo am Anfang ein riesiger Betrag genetischer Information geschaffen wurde, der Anpassung innerhalb einer Art erlaubt und der seitdem abgebaut wird. Die Information musste den Lebewesen am Anfang einprogrammiert werden. Lebende Dinge entstanden nicht durch Evolution, sie wurden geschaffen.

 

WERNER GITT

Wenn wir in die Bibel sehen, finden wir dort den Schöpfer. Der Schöpfer hat alles geschaffen, die Materie und auch die Information.

ERZÄHLER

Evolutionsanhänger glauben, dass komplexe Lebensformen von einfacheren abstammen, aber Zufallsprozesse mit natürlicher Selektion können nicht dazu geführt haben, und ein solcher Vorgang ist niemals beobachtet oder nachgeahmt worden. Es konnte niemals gezeigt werden, dass die Ansammlung kleiner Änderungen, die durch glückliche Zufälle entstanden sind, neue Information hinzufügt oder die Komplexität vergrößert.

Anhänger der Schöpfungslehre glauben, dass alle Anhalts- punkte auf einen Schöpfer hinweisen. Hunde mögen haarig oder kahl sein, Frösche gefleckt oder grün, aber Hunde bleiben Hunde und Frösche werden immer Frösche sein. Sogar durch einen Kuss einer Prinzessin wird ein Frosch niemals ein Prinz.