Ist Gott ewig?

In unserer alltäglichen Erfahrung scheint so ziemlich alles einen Anfang zu haben. Außerdem belegen die Gesetze der Wissenschaft, daß sogar diejenigen Dinge der Vergänglichkeit unterworfen sind, die in unserer Lebenszeit für uns immer gleich aussehen, wie beispielsweise die Sonne und andere Sterne. Die Sonne verbraucht jede Sekunde Millionen Tonnen Brennstoff, darum kann sie nicht für immer bestehen. Folglich mußte auch sie einen Anfang gehabt haben. Das gleiche kann von dem ganzen Universum gesagt werden.

Wenn Christen behaupten, daß der Gott der Bibel alle grundlegenden Strukturen des Lebens sowie das Universum geschaffen hat, wird dies die anscheinend logische Frage nach sich ziehen: ‘Wer hat Gott geschaffen?’

Der allererste Vers in der Bibel sagt aus: «Am Anfang schuf Gott...» Mit diesen Worten wird nicht der Versuch unternommen, die Existenz Gottes zu belegen oder in irgendeiner Weise anzudeuten, daß Gott einen Anfang hatte. Die Heilige Schrift macht an vielen Stellen deutlich, daß Gott über der Zeit steht. Er ist ewig - ohne Anfang und ohne Ende! Gott ist allmächtig, allwissend und grenzenlos intelligent.1

Ist es überhaupt logisch, die Existenz eines solch ewigen Wesens zu akzeptieren? Können sich moderne Wissenschaftler, die Computer und Raumschiffe entwickelt und in der Medizin Fortschritte gemacht haben, sich zu einer derartigen Vorstellung hinreißen lassen?

Wonach müßten wir Ausschau halten?

Wie müßte ein Beweis für die Existenz eines ewigen Gottes aussehen, der alle Dinge geschaffen hat, wie es die Bibel lehrt? Woran würden wir überhaupt die Hand dieses allmächtigen Schöpfers erkennen?

Die Bibel bezeugt, daß Gott alles weiß; er ist allwissend! Somit ist er unendlich intelligent! Seine Schöpfung zu ergründen, würde bedeuten, seine Intelligenz nachzuvollziehen.

Woran erkennen wir Intelligenz?

Warum sind Wissenschaftler so erregt, wenn sie in einer Höhle Steinwerkzeuge neben Knochen entdecken? Die Steinwerkzeuge sprechen für Intelligenz! Die Wissenschaftler sind sich im klaren, daß diese Werkzeuge nicht von selbst entstanden sind - vielmehr sind sie ein Produkt intelligenten Handelns. Die Wissenschaftler folgern somit richtig, daß ein intelligentes Wesen für das Schaffen dieser Werkzeuge verantwortlich war.
Genausowenig würde jemand beim Anblick der chinesischen Mauer, des Kölner Doms oder des Opernhauses von Sydney zu der Schlußfolgerung kommen, daß sich diese Bauwerke nach Explosionen in einer Ziegelei gebildet hätten!

Auch würde niemand glauben, daß die steinernen Präsidentenköpfe am Mount Rushmore die Endprodukte Millionen Jahre währender Erosion sind! Wir sind in der Lage, Planung und somit intelligente Zeugnisse zu erkennen. Um uns herum sehen wir überall Objekte, die von Menschen hergestellt wurden - Autos, Flugzeuge, Computer, Stereoanlagen, Häuser, Geräte usw. Niemals würde jemand behaupten, daß diese Dinge nur Produkte von Zeit und Zufall waren. Sie sind alle durch planmäßiges Handeln geschaffen worden. Es würde uns nie in den Sinn kommen, daß Metall, sich selbst überlassen, irgendwann Maschinen, Motoren, Räder und all die anderen komplizierten Teile bilden würde, die für die Herstellung eines Autos notwendig sind!

William Paley, ein anglikanischer Geistlicher aus dem späten achtzehnten Jahrhundert, wird oft mit diesem sogenannten ‘Konstruktions - Argument’ in Verbindung gebracht. Vor allem sein Beispiel mit der Uhr und dem Uhrmacher ist nicht in Vergessenheit geraten. Als er den Vergleich zwischen einem Stein und einer Uhr diskutierte, sagte er folgendes:

«Die Uhr muß einen Hersteller gehabt haben. Zu irgendeinem Zeitpunkt und an irgendeinem Ort muß es einen oder mehrere Erfinder gegeben haben, die sie zu dem Zweck entwickelten, für den wir sie heute gebrauchen, die ihre Konstruktion verstanden und deren Gebrauch entwarfen.»2

Paley glaubte somit, daß, so wie die Uhr eines Uhrmachers bedarf, auch die Lebewesen einen Urheber verlangen. Obwohl er an einen Gott glaubte, der alle Dinge erschaffen hat, war Paleys Gott ein Meisterkonstrukteur, der sich nach seiner Schöpfung zurückgezogen hat. Für ihn war er nicht der persönliche Gott der Bibel.3
Ein großer Prozentsatz der heutigen Bevölkerung (viele führende Wissenschaftler eingeschlossen) ist jedoch überzeugt, daß alle Pflanzen und Lebewesen (die intelligenten Ingenieure inbegriffen, die Uhren, Autos usw. herstellen) Produkte eines Entwicklungsprozesses sind - und nicht die eines Schöpfers.4 Ist diese Ansicht aber wirklich haltbar?

Zeigen Lebewesen Merkmale eines geplanten Entwurfes?

Isaac Asimov, ein scharfer Gegner der Schöpfungslehre, sagte in seinen späten Jahren, daß «der Mensch ein drei Pfund schweres Gehirn besitzt, das, soviel wir wissen, die komplizierteste und geregeltste Anordnung von Materie im Universum ist.»5 Es ist komplexer als der komplizierteste Computer, der je gebaut wurde. Ist es nicht logisch, anzunehmen, daß, wenn ein hoch intelligentes menschliches Gehirn den Computer entwarf, es selbst auch das Produkt eines geplanten Entwurfes sein muß?
Wissenschaftler, die zwar das Konzept eines Schöpfergottes verwerfen, geben zu, daß alle Lebewesen Anzeichen eines geplanten Entwurfes aufweisen. Sie akzeptieren im wesentlichen Paleys ‘Konstruktions - Argument’, aber nicht dessen Konstrukteur.
Dr. Michael Denton (Nichtchrist), Arzt und Wissenschaftler mit einem Doktortitel in Molekularbiologie, kommt zu folgendem Schluß:

«Es ist eine allgemeingültige Tatsache, daß wir, wo immer wir hinschauen und egal wie tiefgehend wir etwas betrachten, elegante und geniale Lösungen in unübertroffener Qualität vorfinden, so daß das Argument des Zufalls gänzlich verblaßt....

Neben der Genialität und Komplexität der molekularen Maschinerie des Lebens erscheinen sogar unsere fortschrittlichsten Geräte plump. Wir fühlen uns so gedemütigt wie sich der Mensch der Jungsteinzeit gegenüber der Technologie des 20. Jahrhunderts fühlen würde....

Es wäre eine Illusion, anzunehmen, daß das, was wir zur Zeit wissen, mehr ist als ein winziger Bruchteil der gesamten biologischen Realität. In praktisch jedem Bereich der biologischen Grundlagenforschung werden in immer kürzeren Zeitabständen noch genialere Konzeptionen und ein noch höherer Grad der Komplexität offenbar.»6

Dr. Richard Dawkins, Inhaber des vor kurzem gestifteten «Charles-Simonyi-Lehrstuhls für das öffentliche Verständnis von Wissenschaft» (Charles Simonyi Chair of Public Understanding of Science) an der Universität Oxford, ist einer der führenden Sprecher für Evolution geworden. Diese Auszeichnung folgte der Veröffentlichung einiger seiner Bücher. Sein Werk «Der blinde Uhrmacher» erhebt den Anspruch, ein für allemal die Vorstellung eines Schöpfergottes zu widerlegen und verteidigt die moderne Evolutionstheorie. Dr. Dawkins macht die folgende Aussage:

«Wir haben gesehen, daß lebende Dinge zu unwahrscheinlich und zu bewundernswert entworfen sind, um durch Zufall entstanden zu sein»7 (Seite 61)

Es besteht kein Zweifel, daß sogar der überzeugteste Atheist zugibt, in den Tieren und Pflanzen, die unseren Planeten bewohnen, Plan und Konstruktion zu erkennen. Wenn Dr. Dawkins, was Konstruktion betrifft, das Prinzip ‘Zufall’ ablehnt, was setzt er dann an dessen Stelle, wenn er den Schöpfergott nicht akzeptiert?
Wer oder was ist der Konstrukteur?

Eine Konstruktion setzt offensichtlich einen Konstrukteur voraus. Für Christen steht das, was sie überall um sich herum sehen, in vollem Einklang mit der biblischen Erklärung: «Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde» (1. Mose 1, ) und «Denn durch Ihn [Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen» (Kol. 1, 16). Anhänger der Evolutionslehre wie Richard Dawkin, die Plan und Konstruktion in Lebewesen zugeben, verwerfen jedoch jeglichen Gedanken an einen Schöpfergott. In Bezug auf Paley macht Dawkin folgende Aussage:

«Paley bringt seine Argumente mit leidenschaftlicher Ehrlichkeit vor und verfügt über das beste biologische Wissen seiner Zeit, aber was er sagt, ist falsch - absolut und in großartiger Weise falsch. Die Analogie zwischen Fernglas und Auge, zwischen Uhr und Lebewesen ist falsch.»8 (Seite 18)

Warum? Weil Dawkin den Entwurf ‘blinden Kräften der Physik’ und den Prozessen natürlicher Selektion zuschreibt. Er schreibt wie folgt:

«Allen Anzeichen zum Trotz: Der einzige Uhrmacher in der Natur sind die blinden Kräfte der Physik, wenn die sich auch auf ihre besondere Weise entfalten. Ein echter Uhrmacher plant: Er entwirft seine Rädchen und Federn, ebenso ihr Zusammenwirken, und zielt dabei auf einen künftigen Zweck. Die natürliche Zuchtwahl, der blinde, unbewußte, automatische Vorgang, den Darwin entdeckte und von dem wir heute wissen, daß er die Erklärung für die Existenz und scheinbar zweckmäßige Gestalt allen Lebens ist, zielt auf keinen Zweck. Sie hat keine Augen und blickt nicht in die Zukunft. Sie plant nicht voraus. Sie hat kein Vorstellungsvermögen, keine Voraussicht, kann überhaupt nicht sehen. Wenn man behauptet, daß sie die Rolle des Uhrmachers in der Natur spielt, dann die eines blinden Uhrmachers.»9 (Seite 18; fette Schrift vom Autor hinzugefügt)

Dawkins räumt jedoch ein:

«Je unwahrscheinlicher, aus statistischer Sicht, ein Vorgang ist, desto weniger können wir annehmen, daß er durch blinden Zufall geschah. Oberflächlich betrachtet, ist die offensichtliche Alternative zum Zufall ein intelligenter Konstrukteur.»10

Nichtsdestoweniger verwirft er den Gedanken an einen ‘intelligenten Konstrukteur’ und bietet statt dessen die folgende Antwort:

«Die Antwort, Darwins Antwort, heißt: schrittweise, stückweise Veränderungen aus einfachen Anfängen, aus Urgebilden, die einfach genug waren, um durch Zufall entstehen zu können. Jede der aufeinanderfolgenden Veränderungen in dem schrittweisen Evolutionsprozeß war gegenüber ihrem Vorgänger so einfach, daß sie zufällig erfolgen konnte. Betrachtet man die Komplexität des letztgültigen Endprodukts im Vergleich zu dem ursprünglichen Ausgangsprodukt, so ist die gesamte Folge kumulativer Schritte jedoch alles andere als zufällig. Gelenkt wird der kumulative Prozeß durch nichtzufälliges Überleben. Zweck dieses Kapitels ist es, zu zeigen, daß die Macht dieser kumulativen Selektion ein im wesentlichen nichtzufälliger Prozeß ist.»11 (Seite 61)

Dawkins besteht darauf, daß einzig natürliche Selektion12,13,14 und Mutationen15,16,17 den Mechanismus für den Evolutionsprozeß darstellen. Er glaubt, daß diese Prozesse ‘gezielt’ und ‘gesteuert’ sind. In Wirklichkeit ist dies nur eine verschleierte Art, zu sagen, daß die Evolution selbst der Konstrukteur ist!
Bringt ‘natürliche Selektion’ Plan und Konstruktion hervor?

Leben ist auf Information aufgebaut. Diese im Erbmolekül DNS enthaltene Information bildet die Gene eines Organismus. Deshalb muß derjenige, der argumentiert, daß natürliche Selektion und Mutationen die grundlegenden Mechanismen des Evolutionsprozesses seien, nachweisen, daß diese Prozesse in der Lage sind, jene Information zu erzeugen, die für den Bau der Lebewesen erforderlich ist.
Jeder, der sich in elementarer Biologie auskennt (ebenso wie damals schon Darwin), weiß, daß natürliche Selektion beobachtbar ist. Natürliche Selektion wirkt sich nur auf jene Information aus, die bereits in den Genen enthalten ist - sie produziert KEINE neue Information.18,19 Dies steht auch im Einklang mit dem biblischen Bericht über den Ursprung, wonach Gott verschiedene ‘Arten’ von Tieren und Pflanzen schuf, die sich innerhalb ihrer Art fortpflanzen sollten.

Es ist wahr, daß innerhalb einer Art ein weites Variationsspektrum zu beobachten ist; d. h. die Folgen natürlicher Selektion sind sichtbar. So haben sich zum Beispiel Wölfe, Kojoten und Dingos im Laufe der Zeit als Folge natürlicher Selektion kraft der in den Genen der ‘Wolf-/Hundeart’ enthaltenen Information entwickelt. Tatsache aber ist, daß keine neue Information produziert wurde. Diese Hundevariationen stammen von jener Information her, die schon in der ursprünglichen Hundeart vorhanden war, und die nur neu kombiniert, aussortiert oder abgetrennt wurde. Es ist nie beobachtet worden, daß eine Art in eine völlig andere Art übergegangen ist, wobei die zugehörige Information vorher noch nicht da war.20 Ohne diese genetisch vorgesehene Strategie zur Anhäufung von Information wird die natürliche Selektion als Mechanismus für Evolution nicht funktionieren.

Denton bestätigt dies, wenn er folgendes sagt:

«Es kann nicht genug betont werden, daß Evolution durch natürliche Selektion einer Problemlösung vergleichbar ist, die ohne intelligentes Eingreifen auskommen will. Keine Aktivität, die ein intelligentes Programm voraussetzt, kann einer Evolution durch natürliche Selektion entsprechen.»21

Ohne einen Prozeß, bei dem die Information zunimmt, wird die Evolution mit Hilfe der natürlichen Selektion nicht funktionieren. Anhänger der Evolutionslehre würden dem zustimmen. Sie sind jedoch der Ansicht, daß die neue erforderliche Information irgendwie durch Mutation erzeugt wird. Die natürliche Selektion würde dann darauf aufbauen.

Können Mutationen neue Information produzieren?

Wissenschaftler wissen inzwischen, daß die Antwort ‘NEIN’ ist! Dr. Lee Spetner, ein bekannter Wissenschaftler, der Informations- und Kommunikationstheorie an der Johns Hopkins Universität unterrichtete, macht dies in seinem wissenschaftlich fundierten Buch «Not by Chance» (‘Nicht durch Zufall’) deutlich:

«In diesem Kapitel werde ich mehrere Evolutionsfaktoren nennen und besonders anhand der Mutationen zeigen, daß Information dadurch nicht anwächst... In all den Büchern über Biologie und Medizin, die ich gelesen habe, konnte ich nirgends einen Informationszuwachs durch Mutation entdecken22

«Alle Punktmutationen, die auf molekularer Ebene untersucht wurden, zeigten einen Verlust an genetischen Informationen auf, aber nicht einen Zuwachs.»23

«Die neodarwinistische Theorie sollte eigentlich erklären, wie sich die Information in den Lebewesen durch Evolution vergrößert hat. Der wesentliche biologische Unterschied zwischen einem Menschen und einem Bakterium liegt in der in ihnen enthaltenen Information. Alle anderen biologischen Unterschiede folgen daraus. Das menschliche Genom besitzt viel mehr Information als das bakterielle Genom. Information kann nicht durch Mutation vergrößert werden, also durch einen Prozeß, bei dem Information verloren geht. Ein Geschäftsunternehmen kann kein Geld einbringen, wenn es ständig ein wenig Geld verliert24 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt)

Evolutionsanhänger finden keinen Ausweg aus diesem Dilemma, das inzwischen viele Wissenschaftler, eingeschlossen Dr. Spetner, erkannt haben. Mutationen sind also kein Mechanismus für den Evolutionsprozeß. Spetner faßt alles wie folgt zusammen:

«Die Neodarwinisten möchten uns glauben machen, daß große Veränderungen von einer Reihe kleiner Ereignisse - wenn nur genug davon vorhanden sind - herrühren können. Aber wenn all diese Ereignisse dabei Information verlieren, können sie nicht jene Schritte in der Evolution darstellen, die die neodarwinistische Theorie erklären sollen - ganz gleich wieviele Mutationen dadurch stattfinden. Wer annimmt, daß Makroevolution aus Mutationen entstehen kann, die Information verlieren, der ist wie ein Kaufmann, der bei jedem Verkauf ein bißchen Geld verliert, aber denkt, daß er es durch die Menge wiedergutmachen könne.

Nicht eine Mutation ist entdeckt worden, die dem Genom auch nur ein wenig Information hinzufügt. Dies beweist, daß es diese angeblich millionenfachen Mutationen, die diese Theorie verlangt, gar nicht gibt. Es kann sie nicht geben. Die Tatsache, daß noch nicht einmal eine Mutation zu beobachten ist, die Information hinzufügt, belegt, daß es nicht möglich ist, diese Theorie durch Mutationen zu untermauern. Sie spricht somit eindeutig gegen diese Theorie. Dies ist ein starkes Argument gegen die neodarwinistische Theorie.»25 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt)

Dies wird auch von Dr. Werner Gitt, Direktor und Professor an der Physikalisch- Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, bestätigt. Zur Antwort auf die Frage, ob neue Information durch Mutation entstehen kann, schreibt er:

«...Im Rahmen von Evolutionsvorstellungen spielt dieser Gedanke eine wesentliche Rolle. Durch Mutation gibt es keinen Informationszuwachs; es kann nur bereits vorhandene Information verändert werden. Im allgemeinen tritt dabei eine Verschlechterung des ursprünglichen Zustandes ein. Mutation ist somit keine Quelle neuer (kreativer) Information, wobei neue Baupläne für neue Funktionen oder neue Organe entstehen könnten.»26 (Seite 146)

Wenn also natürliche Selektion und Mutation als Mechanismen ausfallen, Information herzustellen und lebende Organismen zu bilden, dann muß eine andere Quelle gefunden werden.

Aber es bestehen noch viel grundlegendere Probleme für diejenigen, die den Schöpfergott als Informationsquelle verwerfen.

Noch mehr Probleme!

Stell dir vor, du sitzt in einer Boing 747 und liest über die Konstruktion dieses großen Flugzeuges. Du bist von der Tatsache fasziniert, daß sich diese fliegende Maschine aus sechs Millionen Teilen zusammensetzt. Aber dann erkennst du, daß nicht ein Teil für sich allein fliegen kann. Dies kann einen ganz schön aus der Fassung bringen, wenn die Maschine gerade 750 km/h in einer Höhe von 10 000 m fliegt! Du kannst jedoch ganz beruhigt sein, auch wenn kein Einzelteil allein fliegen kann, so schafft es doch die Maschine als Ganzes.

Wir können die Konstruktion eines Flugzeuges als Vergleich nehmen, um die grundlegenden Mechanismen der Biochemie von Zellen zu verstehen, die die Organismen befähigen, ihre Funktion auszuführen. Wissenschaftler haben herausgefunden, daß sich innerhalb der Zelle Tausende von ‘biochemischen Maschinen’ befinden. Man könnte zum Beispiel die Fähigkeit der Zelle anführen, Licht aufzunehmen und in elektrische Impulse umzuwandeln. Wissenschaftler hatten zuvor angenommen, daß es sich dabei um einen einfachen, innerhalb der Zelle stattfindenden Prozeß handelt. In Wirklichkeit findet hier jedoch ein sehr komplizierter Vorgang statt. Um allein diesen Vorgang mit Erfolg durchführen zu können, müssen eine ganze Reihe von Verbindungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Konzentration vorhanden sein - oder es funktioniert nicht. Mit anderen Worten: Alle Teile dieser ‘biochemischen Zellmaschinen’ müssen an Ort und Stelle sein, um erfolgreich funktionieren zu können. In einer einzigen Zelle gibt es buchstäblich Tausende von diesen ‘Maschinen’, die für deren Funktion lebenswichtig sind.

All dies bedeutet ganz einfach, daß eine Evolution von unbelebter Materie zu einem Organismus unmöglich ist.

Wissenschaftlern ist heute bekannt, daß die biologischen Funktionen des Lebens auf diesen ‘Maschinen’ basieren. Dr. Michael Behe, Professor der Biochemie an der Lehigh Universität in Pennsylvania, beschreibt diese ‘biochemischen Maschinen’ als eine nicht weiter zu reduzierende Komplexität:

«Zurzeit verursacht die Grundlagenforschung des Lebens, die moderne Biochemie, die grösste Aufregung. Die frühere Annahme, die Basis des Lebens sei einfach, hat sich als Phantom erwiesen; vielmehr repräsentiert die Zelle eine atemberaubende Komplexität, die nicht auf kleinere Einheiten zurückgeführt werden kann.

Die sich daraus ergebende Feststellung, daß Leben durch eine Intelligenz geschaffen wurde, ist für uns ein Schock. Wir aus dem zwanzigsten Jahrhundert waren an den Gedanken gewöhnt, daß Leben die Folge einfacher, natürlicher Gesetze ist. Aber auch andere Jahrhunderte haben ihre Erschütterungen erlebt, und es gibt keinen Grund, anzunehmen, daß wir ihnen entgehen können.»27 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt)

Stell dir beispielsweise ein zerquetschte Mücke vor, und denke dann über die Frage nach, warum sie starb. Auch eine zerquetschte Mücke besitzt all jene chemischen Verbindungen, die sich ein Anhänger der Evolution für seine Ursuppe wünscht. Dennoch ist jedem klar, daß sich aus dieser ‘Mückensuppe’ nichts entwickeln wird. Warum also starb die Mücke? Weil du beim Zerquetschen ihre Struktur zerstört hast.
Sobald die ‘Maschinerie’ der Mücke zerstört ist, kann der Organismus nicht länger leben. Auf der Zellebene gibt es buchstäblich Tausende von ‘Maschinen’, die existieren müssen, bevor Leben je möglich wird. Dies wiederum bedeutet, daß eine Evolution, die von unbelebter Materie ausgeht, unmöglich ist.

Der Evolutionsanhänger Dawkin erkannte dieses Problem der erforderlichen Maschinerie und erklärte folgendes:

«Eine Xeroxmaschine ist in der Lage, ihre eigenen Pläne zu kopieren, aber sie ist nicht in der Lage, spontan zu existieren anzufangen. Biomorphe reproduzieren sich bereitwillig in der Umwelt, die ihnen ein entsprechendes Computerprogramm zur Verfügung stellt, aber sie können nicht ihr eigenes Programm schreiben oder einen Computer bauen, um es ablaufen zu lassen. Diese Theorie des blinden Uhrmachers ist ungeheuer überzeugend, vorausgesetzt, es ist uns erlaubt, Replikationen und somit kumulative Selektion anzunehmen. Wenn aber die Replikation komplizierte Maschinen braucht, so stehen wir hier vor einem Problem, da die einzige uns bekannte Art und Weise, wie komplizierte Maschinen schließlich entstehen, die kumulative Selektion selbst ist.»28

Dies ist in der Tat ein Problem! Je tiefer wir die Vorgänge des Lebens studieren, desto komplizierter erscheinen sie, und um so mehr erkennen wir, daß Leben NICHT von selbst entstehen konnte. Das Leben erfordert nicht nur eine Informationsquelle, sondern auch die komplizierten ‘Maschinen’ der Lebenschemie müssen von Anfang an dagewesen sein!

Ein noch größeres Problem!

Einige Wissenschaftler und Pädagogen haben versucht, die obigen Probleme zu umgehen, indem sie spekulierten, daß sich irgendwann einmal in der Vergangenheit all die chemischen Verbindungen, die das Erbmolekül (und die darin enthaltene Information) ausmachen, zusammengefunden haben, und dann hätte das Leben beginnen können.

Wie schon gesagt, Leben beruht auf Information. Es ist geschätzt worden, daß in nur einer der Billionen von Zellen, aus denen der menschliche Körper besteht, die Menge an Information in ihren Genen mindestens eintausend Bücher mit je 500 bedruckten Seiten füllen würde.

Heutige Wissenschaftler sind der Ansicht, daß dies noch maßlos untertrieben ist.
Woher stammt all diese Information? Einige erklären es wie folgt: Stell dir einen Professor vor, der alle Buchstaben des Alphabets in einen Hut steckt. Dann reicht er den Hut an seine Studenten und bittet jeden von ihnen, einen beliebigen Buchstaben herauszuziehen. Es könnte sein (wie weit hergeholt es auch scheinen mag), daß drei Studenten nacheinander W, dann E und schließlich G wählen - WEG. Daraus schließt der Professor - ganz gleich wie unwahrscheinlich es uns erscheinen mag - daß die Möglichkeit immer besteht, eine Reihe von Wörtern bilden zu können, die irgendwann einen Satz und schließlich eine Enzyklopädie ergeben, läßt man nur genug Zeit dafür! Den Studenten wird dann erklärt, daß keine Intelligenz für die Entwicklung aus chemischen Verbindungen notwendig war. Sobald die Moleküle in den Verbindungen, in richtiger Anordnung (wie in den DNS) zusammentrafen, könnte Leben begonnen haben.

Oberflächlich betrachtet erscheint dieses Argument logisch, dennoch liegt in diesem Vergleich ein grundlegender tödlicher Fehler.

Denk mal nach! Für wen stellt die Reihenfolge der Buchstaben WEG ein Wort dar? Für einen Engländer, Holländer, Franzosen, Deutschen oder Chinesen? Es ist nur ein Wort für jemanden, zu dessen Sprache es gehört. Mit anderen Worten, die Anordnung der Buchstaben ist bedeutungslos, außer es existiert ein schon vorhandenes Sprach—und Übersetzungssystem, um der Buchstabenreihe Bedeutung zu geben!

Auch in der DNS einer Zelle ist die Anordnung ihrer Moleküle bedeutungslos, es sei denn, es besteht in der Biochemie einer Zelle ein Sprachsystem (andere Moleküle), das die Anordnung interpretiert, d. h. ihr eine Bedeutung gibt! DNS ohne das Sprachsystem ist bedeutungslos, und das Sprachsystem ohne die DNS würde ebenfalls nicht funktionieren. Ein weiteres Problem ist, daß das Sprachsystem, das die Anordnung der Moleküle in der DNS liest, auch selbst durch die DNS bestimmt wird. Dies ist eine weitere ‘Maschine’, die vorhanden und voll funktionsfähig sein muß - oder es gibt kein Leben!

Kann Information aus Nicht-Information entstehen?

Wir haben bereits deutlich herausgestellt, daß neue Information nicht durch Mutationen entstehen kann. Aber gibt es noch eine andere Möglichkeit, wie Information aus Materie entstehen könnte?

Dr. Werner Gitt macht deutlich, daß sich die Wissenschaft absolut darüber im klaren ist, daß Information nicht per Zufall aus Unordnung entstehen kann. Es erfordert immer (größere) Information, um Information zu produzieren, und letztendlich ist Information immer das Ergebnis von Intelligenz:

«Ein Codesystem entstammt immer einem geistigen Prozeß (es bedarf eines geistigen Urhebers)... Es muß betont werden, daß Materie unfähig ist, irgendeinen Code zu erzeugen. Alle Experimente zeigen an, daß dazu ein intelligentes Wesen erforderlich ist, das seinen eigenen freien Willen, sein Wissen und seine Kreativität einsetzt.»29

«Es ist kein Naturgesetz, kein Prozeß und kein Vorgang in der materiellen Welt bekannt, wonach in der Materie Information von selbst entsteht.»30

«Es gehört zum Wesen jeder Information, daß sie an jemanden gerichtet ist. Wo Information auch immer auftritt, haben wir es stets mit einem Sender und einem Empfänger zu tun.»31

Was ist dann die Quelle der Information?

Wir können daraus schließen, daß die umfangreiche Information in den Lebewesen ursprünglich von einer Intelligenz stammen muß, die unserer weit überlegen ist. Nun werden einige einwenden, daß diese Quelle dann wiederum von einer noch größeren Informationquelle bzw. Intelligenz erzeugt worden sein muß.

Will jemand auf diese Weise argumentieren, dann könnte man dieser Frage eine weitere anreihen: Woher stammt dann jene noch größere Information/Intelligenz? So könnte man den Ball endlos hin- und herwerfen, es sei denn, es gibt eine Quelle unendlicher Intelligenz, die jenseits unseres begrenzten Verstandes liegt. Ist dies nicht gemeint, wenn wir in der Bibel lesen: «Am Anfang schuf Gott...»? Der Gott der Bibel ist ein unendliches Wesen, das nicht an die uns einengenden Begrenzungen von Zeit, Raum oder irgend etwas anderem gebunden ist.

Sogar Richard Dawkins erkennt diese Tatsache:

«Sobald es uns erlaubt ist, organisierte Komplexität einfach vorauszusetzen, und sei es auch nur die organisierte Komplexität der DNS-Eiweiß-Replikationsmaschine, so ist es relativ leicht, diese als Erzeuger von noch besser organisierter Komplexität heranzuziehen. Das ist in der Tat der Punkt, um den es in diesem Buch hauptsächlich geht. Aber natürlich muß jeder Gott, der etwas so Kompliziertes wie die DNS-Eiweiß-Replikationsmaschine entwerfen kann, selbst mindestens ebenso komplex und organisiert sein wie diese Maschine selbst. Noch bei weitem komplexer, wenn wir davon ausgehen, daß er zusätzlich auch noch derart fortgeschrittene Funktionen ausfüllen kann wie Gebete anhören und Sünden vergeben. Die Entstehung der DNS-Eiweiß-Maschine zu erklären, indem wir einen übernatürlichen Baumeister heraufbeschwören, bedeutet, daß wir absolut gar nichts erklären, denn es läßt den Ursprung des Baumeisters unerklärt. Man muß so etwas sagen wie: «Gott war immer da», und wenn wir uns so einen faulen Ausweg erlauben, dann könnten wir genausogut sagen: «DNS war immer da», oder: «Leben war immer da», und damit wäre die Angelegenheit erledigt.»32

Welcher Standpunkt ist nun logisch und haltbar? Ist es der, der besagt, daß Materie von Ewigkeit her existiert hat (oder ohne Grund von selbst entstand) und sich dann selbst in Informationssysteme organisierte (was GEGEN alle Fakten spricht, die je in der Wissenschaft beobachtet wurden)? Oder ist es der Standpunkt, der bekundet, daß ein unendliches Wesen, der Gott der Bibel, die Quelle unendlicher Information ist33 und Informationssysteme schuf, die in Übereinstimmung mit der Wissenschaft Leben hervorbringen?

Wenn die ernstzunehmende Wissenschaft die Ansprüche der Bibel hinsichtlich eines unendlichen Schöpfergottes unterstützt, warum akzeptieren dann nicht alle intelligenten Wissenschaftler diese Ansicht? Michael Behe beantwortet diese Frage wie folgt:

«Der vierte und stärkste Grund für das Widerstreben der Wissenschaft, eine Theorie intelligenter Schöpfung anzunehmen, ist ebenfalls auf philosophischen Betrachtungen gegründet. Viele unserer Zeitgenossen, hochgeachtete Wissenschaftler eingeschlossen, wollen es einfach nicht wahrhaben, daß irgend etwas anderes als die Natur existiert. Sie wollen von keinem übernatürlichen Wesen ausgehen, das die Natur beeinflußt, ganz gleich wie kurz oder konstruktiv der Einfluß auch gewesen sein mag.

Mit anderen Worten... sie bringen von vornherein eine philosophlische Verpflichtung in ihre Wissenschaft hinein, die tragbare Erklärungen in Bezug auf die physikalische Welt einschränkt. Dies führt manchmal zu einem eher merkwürdigen Verhalten.»34

Der springende Punkt in dieser Angelegenheit ist folgender: Akzeptiert man die Existenz eines Gottes, der uns geschaffen hat, dann bedeutet dies, daß wir ihm gehören. Wenn dieser Gott der Gott der Bibel ist, dann sind wir sein Eigentum, und er hat somit das Recht, Regeln zu setzen, nach denen wir leben müssen. Die Bibel sagt uns ebenfalls, daß wir uns in Rebellion gegenüber unserem Schöpfer befinden. Aufgrund dieser Rebellion (genannt Sünde) ist unser Leib zum Tode verurteilt. Aber wir werden ewig existieren - entweder mit Gott oder ohne ihn an einem Ort des Gerichts. Die gute Nachricht jedoch ist, daß unser Schöpfer einen Weg zu unserer Befreiung von der Sünde geschaffen hat, so daß diejenigen, die im Glauben und in Reue zu ihm kommen, Vergebung von dem heiligen Gott empfangen und mit ihm die Ewigkeit verbringen können. (Dies wird eingehender am Ende dieser Broschüre erklärt.)

Wer schuf Gott?

Definitionsgemäß hat ein unendliches Wesen schon immer existiert. Niemand hat Gott geschaffen! Er ist der aus sich selbst existierende Eine - der große ‘Ich BIN’, von dem die Bibel spricht.35 Er selbst steht jenseits der Zeit! Er schuf die Zeit.
Diese Tatsache kann ich nur glauben, da ich sie nicht völlig begreifen kann. Im Hebräerbrief lesen wir: «Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde» (Hebräer 11,6).

Von welcher Art ist der Glaube des Christentums? Es ist auf jeden Fall kein blinder Glaube, wie manche denken mögen. Den blinden Glauben haben in Wirklichkeit die den Schöpfer ablehnenden Anhänger der Evolution.36 Sie müssen an etwas glauben (z. B. daß Information per Zufall aus Unordnung entstehen kann), das der Wissenschaft widerspricht. Durch den Heiligen Geist öffnet Christus die Augen der Christen, so daß sie sehen können, daß ihr Glaube echt ist.37

Der christliche Glaube ist logisch und haltbar. Aus diesem Grunde macht es uns die Bibel sehr deutlich, daß jeder, der nicht an Gott glaubt, ohne Entschuldigung ist:
«Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen seit der Schöpfung der Welt und wahrgenommen an seinen Werken, so daß sie keine Entschuldigung haben» (Römer 1,20).

Woher wissen wir, daß der Gott der Bibel der Schöpfer ist?

Das Aufregende am Christsein ist, zu wissen, daß die Bibel nicht nur ein weiteres religiöses Buch, sondern in der Tat das Wort des Schöpfergottes ist - ganz wie sie behauptet.38

Nur die Bibel erklärt, warum es Schönheit und Häßlichkeit, Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Liebe und Haß gibt. Nur die Bibel gibt den wahren und zuverlässigen Bericht über den Ursprung aller grundlegenden Lebensgebilde und des ganzen Universums wieder.

Immer wieder ist der historische biblische Bericht von der Archäologie, Biologie, Geologie und Astronomie bestätigt worden. Auf keiner Seite des Wortes Gottes ist Information entdeckt worden, die sich widerspricht oder sich als falsch herausgestellt hat, obwohl die Bibel über einen langen Zeitraum hinweg von vielen verschiedenen Autoren geschrieben wurde - jeder von Gottes heiligem Geist inspiriert.

Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Gebieten haben hunderte von Büchern und Kassetten herausgegeben, die die Genauigkeit der Bibel und deren Anspruch, eine Offenbarung unseres Schöpfers an uns zu sein, verteidigen. Sie sagt uns nicht nur, wer wir sind und woher wir kommen, sondern teilt uns auch die gute Nachricht mit, wie wir die Ewigkeit mit unserem Herrn und Heiland verbringen können.

Diese und andere aufregende Broschüren können ohne weiteres in einem unserer Büros, die vorne aufgeführt sind, bestellt werden.


Answers in Genesis trachtet danach, Gott als dem Schöpfer Ruhm und Ehre zu geben und die Wahrheit des biblischen Berichtes hinsichtlich des wahren Ursprungs und der Geschichte der Welt und der Menschheit zu bestätigen.

Teil dieser wahren Geschichte ist die schlechte Nachricht, daß Adams Rebellion Tod, Leid und Trennung von Gott in diese Welt gebracht hat. Die Folgen sehen wir überall. Wir, die wir von unserer Empfängnis an sündig sind (Psalm 51,7), können mit einem Heiligen Gott nicht zusammenleben, sondern sind zur Trennung von Gott verdammt.
Aber die gute Nachricht ist, daß Gott etwas dagegen unternommen hat. Gott hat einen wunderbaren Weg zur Befreiung von der Sünde geschaffen. Die Bibel lehrt, daß Gott seinen eigenen Sohn in diese Welt sandte, um das vollkommene Opfer zu sein und um die volle Schuld der Sünde des Menschen zu tragen. Es ist der Herr Jesus Christus, der die Welt geschaffen hat (Kolosser 1,16) und als Gott und Mensch zugleich zur Erde gekommen ist, um die erforderliche Todesstrafe für dich und mich auf sich zu nehmen.
«Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten und Erstling geworden unten denen, die da schlafen. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden» (1. Korinther 15, 20-22).

Der Herr Jesus Christus starb an einem Kreuz, aber stand am dritten Tag wieder auf, indem er den Tod besiegte. Nun ist jeder, der an ihn glaubt und ihn in sein Leben aufnimmt, in der Lage, zu Gott zurückzukommen und mit dem Schöpfer auf ewig zu leben: «Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben» (Johannes 3,16). «Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend» (1. Johannes 1,9).
Diejenigen, die nicht im Glauben das Opfer Christi annehmen und ihre sündige Natur und die Notwendigkeit ser Erlösung nicht erkennen, werden auch ewig weiterleben, aber wie die Bibel eindringlich warnt, abgetrennt von Gott an einem Ort der Qual, den die Bibel Hölle nennt. Aber für alle diejenigen, die ihr Leben dem Herrn weihen, gibt es eine wunderbare Botschaft! Was für ein wunderbarer Heiland! Was für eine wunderbare Erlösung in Christus, dem Schöpfer!

Wenn du daran interessiert bist, mehr zu erfahren, was die Bibel in Bezug auf das ewige Leben zu sagen hat, schreibe an das nächstgelegene Büro von ‘Answers in Genesis’ (siehe Innenseite der vorderen Titelseite.


  1. Psalm 90, 2; 106, 48; 147, 5. Nur die Dinge, die einen Anfang haben, müssen einen Ursprung aufweisen! Siehe J. Sarfati: If God created the universe, then who created God? CEN Technical Journal 12(1)20-22, 1998. Zurück zum text.
  2. Paley: Natural Theology: or evidence of the Existence and Attributes of the Deity,Collected From the Appearances of Nature. 1802. Neu gedruckt in 1972 von St. Thomas Press, Houston, Texas, S. 3. Zurück zum text.
  3. I. Taylor: In the Minds of Men 1991. TFE Publishing, Toronto, Canada, S. 121. Zurück zum text.
  4. Dies ist der Prozeß, bei dem Leben aus Nicht-Leben spontan entstanden sein soll. Über einen langen Zeitraum hinweg sollen sich daraufhin verschiedene Arten von Tieren und Pflanzen als eine Folge kleiner Veränderungen entwickelt haben, die dann in einem Zuwachs genetischer Information resultierten. Evolutionsanhänger behaupten beispielsweise, daß sich Fische zu Amphibien, Amphibien zu Reptilien und Reptilien sich zu Vögeln und Säugetieren entwickelten. Der Mensch entwickelte sich irgendwann aus einem Vorfahren, der mit Affen verwandt gewesen war. Zurück zum text.
  5. Asimov, Isaac (1970): In the Game of Energy and Thermodynamics You Can’t Even Break Even. Smithsonian (Juni), S. 10 [Zitiert auf S. 82 in The Illustrated ORIGINS Answer Book, 1995. Eden Communications, Gilbert, Arizona]. Zurück zum text.
  6. Denton, Michael (1986): Evolution: A Theory in Crisis. Adler & Adler Publishers, Inc. Bethesda, Maryland, S. 342. Zurück zum text.
  7. Dawkins, Richard (1987): Der blinde Uhrmacher, Kindler Verlag, 1987, S. 61. Zurück zum text.
  8. Ibid, S. 18. Zurück zum text.
  9. Ibid, S. 18. Zurück zum text.
  10. Dawkins, Richard (1982): The Necessity of Darwinism. New Scientist, Vol. 94 (15. April), S. 130. Zurück zum text.
  11. Dawkins (1987), S. 61. Zurück zum text.
  12. Dr. Gary Parker, ein Anhänger der Schöpfungslehre, argumentiert (wie ich es im nächsten Abschnitt auch tun werde), daß natürliche Selektion stattfindet. Sie ist aber als ein ‘Konservierungsmittel’ tätig und hat nichts mit der Verwandlung eines Organismus in einen anderen zu tun! «Natürliche Selektion ist nur einer der Prozesse, die in unserer gegenwärtigen korrupten Welt stattfinden, um sicherzugehen, daß sich die geschaffenen Arten in all ihrer ökologischen und geographischen Vielfalt (heutzutage öfter wegen der durch Menschen verursachten Umweltverschmutzung) überall auf der ganzen Erde verbreiten können.» Parker, Gary (1994): Creation Facts of Life. Master Books, Green Forest, Arkansas, S. 75
    «[Richard] Lewontin ist ein Evolutionsanhänger und ausgesprochener Gegner der Schöpfungslehre, aber ebenso wie die Wissenschaftler, die an eine Schöpfung glauben, stellt auch er unverhohlen die gleichen Begrenzungen natürlicher Selektion fest: ‘... Natürliche Selektion funktioniert im wesentlichen derart, daß sie die Organismen befähigt, ihr Anpassungsvermögen aufrechtzuerhalten, anstelle es zu verbessern.’» (Fette Schrift hinzugefügt)
    «Natürliche Selektion führt nicht zu einer ständigen Verbesserung (Evolution); sie hilft nur, Eigenschaften zu erhalten, die Organismen bereits besitzen (Schöpfung). Lewontin bemerkt ebenfalls, daß ausgestorbene Arten genau die gleichen Überlebenschancen hatten wie moderne und fügt hinzu: ‘...Natürliche Selektion scheint auf die Dauer gesehen die Überlebenschancen einer Art nicht zu verbessern, sondern befähigt sie lediglich, in der sich ständig verändernden Umwelt am Leben zu bleiben.’» (Fette Schrift hinzugefügt)
    «Es kommt mir vor, als wenn natürliche Selektion nur funktioniert, weil jede Art mit ausreichender Vielfalt geschaffen wurde, um sich vermehren zu können und die Erde in all ihrer ökologischen und geographischen Vielfalt zu füllen.» Parker, Gary (1994), S. 84-86. Zurück zum text.
  13. Ibid, S. 70-86. Zurück zum text.
  14. Wieland, Carl (1995): Stones and Bones. Creation Science Foundation Ltd., Acacia Ridge D. C, Queensland, Australien, S. 18-20. Zurück zum text.
  15. «Im Grunde sind Mutationen nur Veränderungen in Genen, die bereits existieren.» Parker, Gary (1994), S. 103
    In einem Artikel, der paradoxerweise mit ‘Die Mechanismen der Evolution’ (The Mechanisms of Evolution) überschrieben ist, definiert Francisco Ayala eine Mutation als ‘einen Irrtum’ in der DNS.» Parker, Gary (1994), S. 99. Zurück zum text.
  16. Ibid, S. 88-104. Zurück zum text.
  17. Wieland (1995), S. 18-25. Zurück zum text.
  18. Lester, Lane P. und Bohlin, Raymond G. (1989): The Natural Limits to Biological Change. Probe Books, Dallas, Texas, S. 175-176. Zurück zum text.
  19. Noble, E., Noble, G., Schad, G. und MacInnes, A: Parasitoloy: The Biology of Animal Parasites. Lea & Febiger, Philadelphia, (1989), Kapitel 6 (Evolution des Parasitismus?) sagt auf S. 516 folgendes:
    «Natürliche Selektion kann nur aufgrund der biologischen Eigenschaften stattfinden, die schon existieren; sie kann nicht Eigenschaften schaffen, um Bedürfnisse nach Anpassung zu befriedigen.» Zurück zum text.
  20. Trotz vieler unbewiesener Ansprüche von seiten der Evolutionsanhänger hat niemand beobachtet oder dokumentiert, wie sich ein Reptil in einen Vogel verwandelt. Das klassische Beispiel, das von Anhängern der Evolution oft als ‘Zwischenglied’ (Archaeopteryx) vorgeführt wurde, wird jetzt auch von vielen Evolutionisten verworfen. (Siehe Gary Parker, Creation: Facts of Life. Master Books, Green Forest, Ark., (1994). Zurück zum text.
  21. Denton (1986), S. 317. Zurück zum text.
  22. Spetner, Lee, Dr. (1997): Not By chance. The Judaica Press, Inc., Brooklyn, New York, S. 131-132. Zurück zum text.
  23. Ibid, S. 138. Zurück zum text.
  24. Ibid, S. 143. Zurück zum text.
  25. Ibid, S. 159-160. Zurück zum text.
  26. Gitt, Werner (1997): Am Anfang war die Information. CLV, Bielefeld, Germany, S 146. Zurück zum text.
  27. Behe, Michael J. (1996): Darwin’s Black Box. The Free Press, New York, S. 252-253. Zurück zum text.
  28. Dawkins (1987), S. 170. Zurück zum text.
  29. Gitt (1997), S. 76. Zurück zum text.
  30. Ibid, S. 92. Zurück zum text.
  31. Ibid, S. 82. Zurück zum text.
  32. Dawkins (1987), S. 171-172. Zurück zum text.
  33. Er ist somit fähig, unendlich viel Information zu erzeugen. Somit ist es selbstverständlich, daß die zwar gigantische, aber doch endliche Informationsmenge des Lebens inbegriffen ist. Zurück zum text.
  34. Behe (1996), S. 243. Zurück zum text.
  35. 2..Mose 3,14; Hiob 38,4; Johannes 8,58; Offenbarung 1,18; Jesaja 44,6; 5. Mose 4,39. Zurück zum text.
  36. Matthäus 13,15; Johannes 12,40; Römer 11, 8-10. Zurück zum text.
  37. Matthäus 13,16; Apostelgeschichte 26,18; Epheser 1,18; 1. Johannes 1,1. Zurück zum text.
  38. Matthäus 5,18; 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21; Psalm 12,7; 1. Thessalonicher 2,13. Zurück zum text.