Wie alt sieht die Erde aus?
von Carl Wieland
Zum ersten Mal veröffentlicht in Creation 23(1):8–13, 2000
Sogar von denen, die
die Erde für ‘jung’ halten, denken viele, dass sie ‘alt’ aussieht. Aber
tut sie das wirklich?
Der junge Mann, ein
Zimmermann Anfang Zwanzig, der seit kurzer Zeit unten in meinem Haus wohnt,
sah mich aufmerksam an. “Na schön,” meinte er, “und wie alt ist die Erde,
was denkt ihr denn so?”
Ich wusste, dass er
keine christliche Erziehung gehabt hatte, nichts von der Bibel wusste und
wohl durch die Schule gründlich ‘evolutioniert’ war. Ich hatte ihm gerade
von meiner Arbeit für eine Gesellschaft erzählt, die sich mit der Erschaffung
der Welt beschäftigt, und er war außerordentlich neugierig. Aber als er
die Frage nach dem Alter der Erde stellte, war meine innere Antwort: ‘O,
jetzt kommt was.’
Ich weiß, dass die
Menschen in unserem Kulturkreis mit dem Glauben an ein Erdalter von Millionen
von Jahren indoktriniert werden und stärkte mich deshalb innerlich für
die übliche ungläubige Zurückweisung, während ich ehrlich sagte, was ich
glaube: ‘Sie ist nur ein paar tausend Jahre alt – weniger als 10 000, wahrscheinlich
etwa 6000.’
Zu meiner Überraschung
sagte er: “Das ist gut”.
“Warum?” platzte ich
heraus.
“Weil ich immer gedacht
habe, dass sie jung aussieht,” antwortete er.
Als ich später über
dieses Gespräch nachdachte, wurde mir klar, dass meine eigene Reaktion
(die mich etwas ärgerte) zeigte, dass ich, so stark auch mein Glaube an
die Berichte der Bibel und so stark auch einige Hinweise auf die vor kurzer
Zeit geschehene Schöpfung sein mochten, unbewusst durch die Annahme beeinflusst
worden war, dass die Erde, obgleich sie jung ist, alt aussieht.
Tatsächlich
gibt es viele bibelgläubige Christen, die so denken. Sogar in der ‘koscheren’
Schöpfungsliteratur wird manchmal versucht zu erklären, warum die Erde
alt aussieht.
Aber tatsächlich ist
es leicht zu zeigen, dass das nicht wahr sein kann. Auch wenn die Erde
wirklich Millionen oder Milliarden Jahre alt wäre, könnte man nicht
sagen, dass sie ‘alt aussieht’ – dass ein kurzer Blick auf Gesteinsformationen
und Schluchten den Schrei: ‘Alte Erde’ hervorruft. Um diese Meinung zu
belegen, brauche ich nicht gelehrte Abhandlungen von modernen Naturphilosophen
heranzuziehen, die darin übereinstimmen, dass Tatsachen sowieso nicht ‘für
sich selbst sprechen’. Wir müssen uns nur erinnern, dass einige der größten
Gelehrten, die jemals lebten, die Väter der modernen Naturwissenschaft
– Newton zum Beispiel – dieselbe Erde betrachteten wie wir heute und nicht
Millionen von Jahren ‘sahen’. Gerade wie der junge Zimmermann, ein wirklich
unabhängiger Denker, der der Indoktrination unserer Zeit widerstanden hat,
auch nicht Millionen von Jahren ‘sah’.
Die Erde wird nur als
‘alt’ angesehen, weil wir alle für das Erscheinungsbild
unbewusste Glaubenssysteme benutzen. Man kann auch mit anderen Worten sagen, dass die Erde weder alt noch
jung aussieht – es hängt von der ‘Glaubensbrille’ ab, durch welche man
das Erscheinungsbild betrachtet (interpretiert). Oder, anders gesagt, es
ist genauso stichhaltig für mich zu sagen, dass sie jung aussieht (also
Tausende, nicht Milliarden Jahre alt), wenn ich durch die ‘Linse’ der Bibel
schaue (eher als durch die humanistischen, evolutionierten Linsen unserer
Kultur).
Hier ist die Zusammenstellung
einiger Tatsachen, die mit einer jungen Erde in Einklang stehen:
1) Die Kontinente werden zu schnell abgetragen.
Wenn die Kontinente
Milliarden von Jahren alt wären, hätten Wind und Wasser sie viele Male
abgetragen. Die Auffaltung der Gebirge oder andere ‘Recycling’- Prozesse
können das auch nicht annähernd kompensieren. 1
2) Es ist nicht genug Helium in der Atmosphäre.
Helium, ein leichtes
Gas, entsteht beim radioaktiven alpha- Zerfall in Gesteinen. Es tritt schnell
aus und gelangt viel schneller in die Atmosphäre, als es aus dem Schwerefeld
der Erde entweichen kann. 2 Auch wenn
es bei der Schöpfung noch gar kein Helium gegeben hätte, würde es etwa
zwei Millionen Jahre dauern, bis sich die geringen Mengen, die wir heute
finden, angesammelt hätten. Das ist viel weniger als das angenommene Alter
von 3000 Millionen Jahren für die Atmosphäre.
(Bemerkung: Diese Argumente, die auf dem Heliumgehalt in der Atmosphäre und in den
Gesteinen beruhen, wurden seit der Veröffentlichung dieses Artikels weiterentwickelt
und abgeändert. Siehe RATE group gibt aufregenden
Durchbruch bekannt! Die Argumente sind jetzt zu einem starken
Anhaltspunkt für beschleunigten Kernzerfall geworden – zu einem Anhaltspunkt,
der radioaktive Datierungsmethoden zu einem kraftvollen Hinweis gegen hohe
Erdalter macht.)
3) Viele Fossilien lassen erkennen, dass sie schnell
entstanden sein müssen und keine langen Zeiträume gebraucht haben.
a) Übliche Fossilien.
Es gibt in Gesteinsschichten auf der ganzen Welt Milliarden von Fischen,
die unglaublich gut erhalten sind. Sie zeigen häufig gut erhaltene Flossen
und oft Schuppen, die anzeigen, dass sie schnell begraben wurden und dass
das Gestein schnell fest wurde. Üblicherweise verrottet ein Fisch innerhalb
von 24 Stunden. Sogar in optimalem kalten, schadstoff- und sauerstofffreien
Wasser werden sie teigig und verkommen in einigen Wochen. 3 Ein
Fisch, der schnell in Sediment begraben wird, das sich in wenigen Wochen
verfestigt, wird dennoch durch Sauerstoff und Bakterien zersetzt, so dass
die empfindlichen Teile wie Flossen, Schuppen usw. ihre Form nicht behalten.
Ein schnelles Eingraben in den vielen Unterwasser- Erdrutschen (Schlammströmungen)
und anderen Sedimentationen, die mit der Sintflut einhergingen, kann nicht
nur die ausgezeichnete Erhaltung vieler Fische erklären, sondern auch ihr
Vorkommen in riesigen Ablagerungen, die oft Tausende von Quadratkilometern
groß sind.
b) Besondere Beispiele.
Wir haben oft in diesem Magazin Beispiele gezeigt, die ganz besonders
spektakulär sind, wie das Bild einer Ichthyosauriermutter, die gerade bei
der Geburt eines kleinen Ichthyosauriers verschüttet wurde. Und spektakulär
sind auch die fossilen Fische, die entweder beim Verschlucken anderer Fische
oder mit unverletzten Fischen im Magen gefunden wurden (siehe Photos in Creation magazine
– einige von ihnen durften wir nur einmal veröffentlichen).
4) Viele Vorgänge, die Millionen Jahre dauern sollen,
brauchen solche Zeiträume überhaupt nicht.
a) Bildung von Kohle.
Die Argonne National
Laboratories haben gezeigt, dass sich hochwertige schwarze Kohle bildet,
wenn man Holz (Hauptbestandteil Lignin), Wasser und säurehaltigen Lehm
bei 150°C (geologisch ziemlich kalt) 4 bis 36 Wochen lang in einem zugeschmolzenen
Quarzrohr ohne zusätzlichen Druck erhitzt. 4
b) Stalaktiten und Stalagmiten.
Viele Beispiele in Creation magazine
haben gezeigt, dass sich unter günstigen Bedingungen schnell Höhlendekorationen
bilden. Das Photo (in Creation magazine)
stammt aus einem Bergwerkstunnel
im Mount Isa, Queensland, Australien. Der Tunnel war nur 50 Jahre alt,
als das Photo aufgenommen wurde.
c) Opale.
Entgegen der üblichen
Lehrmeinung, dass es Millionen von Jahren dauert, bis sich Opale bilden,
hat der australische Forscher Len Cram in seinem häuslichen Labor langsam
Opale wachsen lassen. Sein Opal (Photo in Creation magazine) ist
unter dem Elektronenmikroskop nicht von den Opalen aus einer Mine zu unterscheiden.
Er erhielt für seine Forschungen die Ehrendoktorwürde (von einer säkularen
Universität). Er mischte nur die richtigen Chemikalien zusammen – keine
Wärme, kein Druck und ganz bestimmt nicht Millionen von Jahren.
d) Gesteins- und Fossilbildung.
Wissenschaftler wissen
seit langem, dass sich die Versteinerung schnell ereignen kann. Der versteinerte
Kricket- Hut (Photo in Creation magazine) ist ein Ausstellungsstück
in ‘The Buried Village’, einem Open- Air- Museum zur Erinnerung an den
Ausbruch des Mount Tarawera in Neuseeland. Das Photo (in Creation magazine)
zeigt eine Rolle Zaundraht No. 8, die in nur 20 Jahren in festen Sandstein
eingebettet wurde, der Hunderte von fossilierten Muscheln enthält. Versteinertes
Holz kann sich unter geeigneten Bedingungen ebenfalls schnell bilden –
solch ein Prozess ist sogar patentiert worden. 5
Man hat jetzt gezeigt,
dass die berühmten polystraten Fossilien aus dem ‘versteinerten Wald’ im
Yellowstone National Park in USA sich bei einem vulkanischen Ereignis gebildet
haben. 6 Aufeinanderfolgende Schlammflüsse
transportierten aufrecht stehende Bäume (ohne die meisten ihrer Wurzeln
und Äste), deren Jahresringe bestätigen, dass sie alle zur gleichen Zeit
wuchsen.
5) Die Ozeane sind auch nicht annähernd salzig genug.
In jedem Jahr bringen
die Flüsse der Welt sowie unterirdische Strömungen Millionen Tonnen Salz
in die Ozeane ein, und nur ein Teil davon gelangt zurück aufs Land. Selbst
wenn man die vorteilhaftesten Annahmen der Wissenschaftler, die an ein
hohes Erdalter glauben, zugrunde legt, ist das maximale Alter der Ozeane
nur ein winziger Bruchteil der von ihnen angenommenen Milliarden Jahre. 7
Trotz einiger unvermeidlicher,
ungelöster Probleme, die bei einer so komplexen Sache auftreten (siehe
unten , warum die radiometrische Datierung nicht
unfehlbar ist), ist es nicht schwer, festzuhalten:
i) Es
ist vernünftig zu glauben, was der Schöpfer der Welt in seinem Wort, der
Bibel, sagt, nämlich dass die Welt Tausende, aber sicher nicht Millionen
oder Milliarden Jahre alt ist.
ii) Die Erde sieht
weder jung noch alt aus – alles hängt von der ‘Brille’ ab, durch die das
Erscheinungsbild interpretiert wird. Wir alle müssen uns darüber klar werden,
wie stark wir durch unsere Zivilisation daran gewöhnt sind, geologische
Formationen als ‘alt’ anzusehen.
Die
Erde Ist alt!
Aber wir wollen unsere
Gedanken noch weiter schweifen lassen. Es betrifft die Art und Weise, wie
wir solche Worte wie ‘alt’ und ‘jung’ für das Erdalter verwenden. Ich
glaube in der Tat, dass die Erde alt ist, sehr alt. Sie ist Tausende von
Jahren alt – tatsächlich wohl sechstausend. Überrascht Sie diese
Wendung? Ich möchte, dass wir darüber nachdenken, wie es dazu gekommen
ist, dass wir tausend Jahre für eine sehr kurze Zeit halten und dass ‘alt’
immer Millionen oder Milliarden von Jahren bedeutet.
Daher kommt es auch,
dass Touristen, die am ‘versteinerten Wasserrad’ in West- Australien vorbeikommen,
völlig verblüfft sind. ‘Es dauerte nur sechzig Jahre, um dieses Ding in
festen Fels einzuschließen?’ Sechzig Jahre, in denen Wasser mit
gelöstem Kalk Tag und Nacht auf einen Gegenstand tropft, sind tatsächlich
eine unglaublich lange Zeit. Es ist unsere Zivilisation, die, getränkt
mit dem Mythos langer Zeiten, uns gelehrt hat, dass eine Million Jahre
(in Wahrheit ein unvorstellbarer Zeitabschnitt) nur wie ‘gestern’ ist.
Wir müssen unsere Gedanken
aus dieser Versklavung durch die säkulare Philosophie wieder zurückrufen. (siehe Kolosser 2,8 , 2. Korinther 10,4-5) . Die
Bibel ist mit diesem Weg in Einklang. In 1.
Chronik 4,22 nennt sie menschliche Aufzeichnungen ‘uralt’. Aber es geht aus den Genealogien der Bibel
hervor, dass damals mit ‘uralt’ nicht mehr
als etwa 4000 Jahre gemeint waren – sicherlich nicht Milliarden. Diese
Vorstellung gibt die richtige Perspektive, wenn die Schrift von ‘uralten
Bergen’ (Deuteronomium
33,15) spricht, einem ‘uralten’
Fluss (Richter 5,21) und ‘uralten Zeiten’ (Jesaja 46,10). Im
Vergleich mit der Lebenszeit einer Person sind diese Dinge wirklich uralt
– Tausende von Jahren alt. Die Annahme von den Millionen Jahren
ist nirgendwo in der Bibel zu finden.
Außerdem zerstört die
Annahme einer Milliarden Jahre dauernden Schöpfung (allgemein üblich bei
führenden Evangelikalen) das Zeugnis von Jesus Christus, dem Schöpfer der
Welt (Hinweise bei Q&A: Jesus Christus) – siehe
unten . Nicht nur das, sondern sie dreht auch die ganze Logik
des Evangeliums herum, indem sie die Folgen des Fluches vor den Sündenfall
setzt. Es müssen Tod, Schwierigkeiten, Krebs, Leiden und Blutvergießen
Millionen Jahre vor der Sünde hingenommen werden, wenn die Fossilien entstanden
sein sollen, bevor die Menschen geschaffen wurden. Durch solch ein Denken
wird die Bibel in sich selbst widersprüchlich, weil dann der Tod, der ‘letzte Feind’ (1. Korinther
15,28) , in eine Schöpfung eingebracht wird, die Gott ‘sehr gut’
nennt (Genesis 1,31) .
Also wenn Sie in der
nächsten Zeit jemand sagen hören, dass die Erde ‘alt’ aussieht, können
Sie höflich widersprechen – sie kann aussehen, wie Sie wollen, das
hängt davon ab, wie Sie das Erscheinungsbild durch das Glaubenssystem in
Ihrem Kopf interpretieren.
Und wenn jemand sagt,
die Erde ist alt – können Sie zustimmen, wenn Sie angeben, was Sie
unter ‘alt’ verstehen – sie ist wirklich, tatsächlich alt, sie ist uralt.
Etwa sechs volle tausend Jahre sind verflossen, seit Gott die Welt in sechs
Tagen schuf, einst vollkommen, jetzt verkommen durch Sünde und den Fluch.
Empfohlene Literatur und Quellenangaben
- Walker,T. , Erosionszeitalter , Creation 22 (2)
:18-21, 2000. Zurück zum Text.
- Sarfati,
J. , Vertreibt den Glauben an eine alte Erde , Creation 20(3):19-21,
1998. Zurück zum Text .
- Zangerl, R. und Richardson,
E.S., Die paläo-ökologische Geschichte von zwei schwarzen Tonschiefern
aus Pensylvania, Fieldiana: Geology Memoirs 4,
1963. zitiert in Garner, P., Green River blues , Creation 19,(3):18-19,
1997. Zurück zum Text .
- Organic Geochemistry 6:463-471,1984. Zurück
zum Text.
- Snelling,
A. , Augenblicklich versteinerter Wald , Creation 17(4):38-40,
1995. Zurück zum Text.
- Sarfati, J. , Versteinerte Wälder vom Yellowstone
Park . Creation 21(2):18-21,1999. Zurück
zum Text.
- Sarfati, J. , Salzige
Meere: Hinweis auf eine junge Erde . Creation 21(1):16-17,
1998. Zurück zum Text.
Jesus und das Alter der Welt
Die ‘säkulare Zeitachse’
von einem angeblichen ‘Big Bang’ bis jetzt wird von den meisten Leuten
in der evangelikalen christlichen Welt akzeptiert, sogar, wenn sie die
Evolution ablehnen. Das setzt jedoch die Menschen an das Ende der Schöpfung.
Aber an zahlreichen Stellen der Bibel macht der Herr Jesus Christus, der
Schöpfer der Menschheit, klar, dass das falsch ist – die Menschen gab es von
Anfang der Schöpfung an. Das
heißt, dass die Welt nicht Milliarden Jahre alt sein kann.
Zum Beispiel, die Ehe
betreffend, sagt Jesus in Markus 10,6 : ‘aber von
Beginn der Schöpfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau.’
In Lukas 11,50-51 sagt Jesus: ‘damit
gefordert werde von diesem Geschlecht das Blut aller Propheten, das vergossen
ist seit Erschaffung der Welt, von Abels Blut bis hin zum Blut des Sacharja...’.
Aus Römer 1,20 geht hervor, ,dass die Menschen Gottes Stärke
klar erkennen können durch das Betrachten der Dinge, die gemacht worden
sind ‘seit der Schöpfung der Welt’, nicht Milliarden Jahre nach der Schöpfung. Zurück
nach oben.
Und wie ist das mit den radiometrischen
Datierungsmethoden?
Tatsachen:
- ALLE Datierungsmethoden
(einschließlich derer, die auf Tausende und nicht auf Milliarden Jahre
hinweisen), beruhen auf Annahmen – wie vernünftig sie auch erscheinen
mögen; man kann sie nicht beweisen, sondern muss sie im Glauben akzeptieren.
Zum Beispiel:
- Man muss annehmen, wie
viel von einer bestimmten Chemikalie ursprünglich vorhanden war.
- Man muss annehmen, dass
die Chemikalien nicht durch Wasser aus dem Gestein ausgewaschen oder
in das Gestein eingebracht wurden.
· Man muss annehmen, dass die Rate des radioaktiven Zerfalls Milliarden Jahre
lang und noch länger konstant geblieben ist.
- Radiometrisch arbeitende
,Datierungslaboratorien’ messen nicht das Alter – sie messen Mengen
von Chemikalien und schließen daraus auf das Alter mit Hilfe der
zugrunde liegenden Annahmen.
3. Wenn die Annahmen
getestet werden, indem man Gestein von bekanntem Alter – z.B. von jüngeren
Lavaflüssen – messen lässt, gibt es oft höchst mangelhafte Ergebnisse. 1
4. Bei Proben gleichen
Alters, die mit verschiedenen Methoden getestet wurden, können die ‘Ergebnisse’
um den Faktor 1000 differieren. 2
5. Die Tatsache, dass
es bei radiometrisch ermittelten Daten einige Übereinstimmungen gibt, kann
zum Teil durch die Tendenz erklärt werden, nur solche Daten zu veröffentlichen,
die mit dem ‘Evolutionsalter’ vereinbar sind, das bereits durch Fossilien
‘festgelegt’ wurde. Die meisten radiometrisch arbeitenden Datierungslaboratorien
möchten wissen, welches Alter der Probe der Einsender erwartet. Es ist
schwer einzusehen, warum das nötig ist, wenn es sich um ‘unabhängige’ Methoden
handelt. Das gesamte geologische ‘Millionen-Jahre-Modell’, das auf den
philosophischen Annahmen von Männern wie Charles Lyell und James
Hutton beruht, war schon mehr oder weniger fertiggestellt, bevor
die Radioaktivität überhaupt entdeckt worden war. Wenn eine radiometrische
Datierung nicht in dieses ‘System’ passt, wird sie mit Sicherheit verworfen.
- Wenn ein radiometrisch ermittelter Wert und ein durch eine Fossilie
festgestellter (evolutionärer) Wert nicht übereinstimmen, wird immer der
radiometrisch ermittelte Wert verworfen.
Es gibt viele andere fundierte Gründe, um nicht von fehlbaren Menschen
erdachte Methoden, wie die radioaktiven Datierungsmethoden, als Autorität
zu akzeptieren, die in mächtigem Gegensatz zu dem klaren Zeugnis von Gottes
unfehlbarem Wort stehen. Siehe Q&A: Radiometric Dating .
Quellenangaben
- Snelling, A. , Radiometrische
Datierungsfehler , Creation 22(1):18-21,
2000; Dalrymple, G. und Moore, J., Argon 40: Überschuss in Unterwasser-Kissenbasalt
vom Kilauea-Vulkan, Hawai; Science 161:1132-1135, 13. September
1968. Zurück zum Text.
- Snelling, A. , Meinungsverschiedenheiten
beim radiometrischen Datieren , Creation 20 (1):24-27,
1997; Snelling, A. , Widersprüchliche ‘Alter’ von tertiärem
Basalt und eingeschlossenem fossiliertem Holz, Crinum, Central
Queensland,
Australien, CEN Tech.J.14(2):99-122, 2000. Zurück
zum Text.
Zurück nach oben.
|