Gibt es wirklich einen Gott?
Ken Ham, B.App.Sc., Dipl.Ed.
übersetzt von Angelika Torres und Werner Gitt
©2005
Ist Gott ewig?
In unserer alltäglichen Erfahrung scheint so ziemlich
alles einen Anfang zu haben. Außerdem belegen die Gesetze
der Wissenschaft, daß sogar diejenigen Dinge der Vergänglichkeit
unterworfen sind, die in unserer Lebenszeit für uns immer
gleich aussehen, wie beispielsweise die Sonne und andere Sterne.
Die Sonne verbraucht jede Sekunde Millionen Tonnen Brennstoff,
darum kann sie nicht für immer bestehen. Folglich mußte
auch sie einen Anfang gehabt haben. Das gleiche kann von dem
ganzen Universum gesagt werden.
Wenn Christen behaupten, daß der Gott der Bibel alle
grundlegenden Strukturen des Lebens sowie das Universum geschaffen
hat, wird dies die anscheinend logische Frage nach sich ziehen:
Wer hat Gott geschaffen?
Der allererste Vers in der Bibel sagt aus: «Am Anfang
schuf Gott...» Mit diesen Worten wird nicht der Versuch
unternommen, die Existenz Gottes zu belegen oder in irgendeiner
Weise anzudeuten, daß Gott einen Anfang hatte. Die Heilige
Schrift macht an vielen Stellen deutlich, daß Gott über
der Zeit steht. Er ist ewig - ohne Anfang und ohne Ende! Gott
ist allmächtig, allwissend und grenzenlos intelligent.1
Ist es überhaupt logisch, die Existenz eines solch ewigen
Wesens zu akzeptieren? Können sich moderne Wissenschaftler,
die Computer und Raumschiffe entwickelt und in der Medizin Fortschritte
gemacht haben, sich zu einer derartigen Vorstellung hinreißen
lassen?
Wonach müßten wir Ausschau halten?
Wie müßte ein Beweis für die Existenz eines
ewigen Gottes aussehen, der alle Dinge geschaffen hat, wie es
die Bibel lehrt? Woran würden wir überhaupt die Hand
dieses allmächtigen Schöpfers erkennen?
Die Bibel bezeugt, daß Gott alles weiß; er ist
allwissend! Somit ist er unendlich intelligent! Seine Schöpfung
zu ergründen, würde bedeuten, seine Intelligenz nachzuvollziehen.
Woran erkennen wir Intelligenz?
Warum sind Wissenschaftler so erregt, wenn sie in einer Höhle
Steinwerkzeuge neben Knochen entdecken? Die Steinwerkzeuge sprechen
für Intelligenz! Die Wissenschaftler sind sich im klaren,
daß diese Werkzeuge nicht von selbst entstanden sind -
vielmehr sind sie ein Produkt intelligenten Handelns. Die Wissenschaftler
folgern somit richtig, daß ein intelligentes Wesen für
das Schaffen dieser Werkzeuge verantwortlich war.
Genausowenig würde jemand beim Anblick der chinesischen
Mauer, des Kölner Doms oder des Opernhauses von Sydney zu
der Schlußfolgerung kommen, daß sich diese Bauwerke
nach Explosionen in einer Ziegelei gebildet hätten!
Auch würde niemand glauben, daß die steinernen
Präsidentenköpfe am Mount Rushmore die Endprodukte
Millionen Jahre währender Erosion sind! Wir sind in der
Lage, Planung und somit intelligente Zeugnisse zu erkennen. Um
uns herum sehen wir überall Objekte, die von Menschen hergestellt
wurden - Autos, Flugzeuge, Computer, Stereoanlagen, Häuser,
Geräte usw. Niemals würde jemand behaupten, daß
diese Dinge nur Produkte von Zeit und Zufall waren. Sie sind
alle durch planmäßiges Handeln geschaffen worden.
Es würde uns nie in den Sinn kommen, daß Metall, sich
selbst überlassen, irgendwann Maschinen, Motoren, Räder
und all die anderen komplizierten Teile bilden würde, die
für die Herstellung eines Autos notwendig sind!
William Paley, ein anglikanischer Geistlicher aus dem späten
achtzehnten Jahrhundert, wird oft mit diesem sogenannten Konstruktions
- Argument in Verbindung gebracht. Vor allem sein Beispiel
mit der Uhr und dem Uhrmacher ist nicht in Vergessenheit geraten.
Als er den Vergleich zwischen einem Stein und einer Uhr diskutierte,
sagte er folgendes:
«Die Uhr muß einen Hersteller gehabt haben. Zu
irgendeinem Zeitpunkt und an irgendeinem Ort muß es einen
oder mehrere Erfinder gegeben haben, die sie zu dem Zweck entwickelten,
für den wir sie heute gebrauchen, die ihre Konstruktion
verstanden und deren Gebrauch entwarfen.»2
Paley glaubte somit, daß, so wie die Uhr eines Uhrmachers
bedarf, auch die Lebewesen einen Urheber verlangen. Obwohl er
an einen Gott glaubte, der alle Dinge erschaffen hat, war Paleys
Gott ein Meisterkonstrukteur, der sich nach seiner Schöpfung
zurückgezogen hat. Für ihn war er nicht der persönliche
Gott der Bibel.3
Ein großer Prozentsatz der heutigen Bevölkerung (viele
führende Wissenschaftler eingeschlossen) ist jedoch überzeugt,
daß alle Pflanzen und Lebewesen (die intelligenten Ingenieure
inbegriffen, die Uhren, Autos usw. herstellen) Produkte eines
Entwicklungsprozesses sind - und nicht die eines Schöpfers.4 Ist diese Ansicht aber
wirklich haltbar?
Zeigen Lebewesen Merkmale eines geplanten Entwurfes?
Isaac Asimov, ein scharfer Gegner der Schöpfungslehre,
sagte in seinen späten Jahren, daß «der Mensch
ein drei Pfund schweres Gehirn besitzt, das, soviel wir wissen,
die komplizierteste und geregeltste Anordnung von Materie im
Universum ist.»5
Es ist komplexer als der komplizierteste Computer, der je gebaut
wurde. Ist es nicht logisch, anzunehmen, daß, wenn ein
hoch intelligentes menschliches Gehirn den Computer entwarf,
es selbst auch das Produkt eines geplanten Entwurfes sein muß?
Wissenschaftler, die zwar das Konzept eines Schöpfergottes
verwerfen, geben zu, daß alle Lebewesen Anzeichen eines
geplanten Entwurfes aufweisen. Sie akzeptieren im wesentlichen
Paleys Konstruktions - Argument, aber nicht dessen
Konstrukteur.
Dr. Michael Denton (Nichtchrist), Arzt und Wissenschaftler mit
einem Doktortitel in Molekularbiologie, kommt zu folgendem Schluß:
«Es ist eine allgemeingültige Tatsache, daß
wir, wo immer wir hinschauen und egal wie tiefgehend wir etwas
betrachten, elegante und geniale Lösungen in unübertroffener
Qualität vorfinden, so daß das Argument des Zufalls
gänzlich verblaßt....
Neben der Genialität und Komplexität der molekularen
Maschinerie des Lebens erscheinen sogar unsere fortschrittlichsten
Geräte plump. Wir fühlen uns so gedemütigt wie
sich der Mensch der Jungsteinzeit gegenüber der Technologie
des 20. Jahrhunderts fühlen würde....
Es wäre eine Illusion, anzunehmen, daß das, was
wir zur Zeit wissen, mehr ist als ein winziger Bruchteil der
gesamten biologischen Realität. In praktisch jedem Bereich
der biologischen Grundlagenforschung werden in immer kürzeren
Zeitabständen noch genialere Konzeptionen und ein noch höherer
Grad der Komplexität offenbar.»6
Dr. Richard Dawkins, Inhaber des vor kurzem gestifteten «Charles-Simonyi-Lehrstuhls
für das öffentliche Verständnis von Wissenschaft»
(Charles Simonyi Chair of Public Understanding of Science) an
der Universität Oxford, ist einer der führenden Sprecher
für Evolution geworden. Diese Auszeichnung folgte der Veröffentlichung
einiger seiner Bücher. Sein Werk «Der blinde Uhrmacher»
erhebt den Anspruch, ein für allemal die Vorstellung eines
Schöpfergottes zu widerlegen und verteidigt die moderne
Evolutionstheorie. Dr. Dawkins macht die folgende Aussage:
«Wir haben gesehen, daß lebende Dinge zu unwahrscheinlich
und zu bewundernswert entworfen sind, um durch Zufall entstanden
zu sein»7
(Seite 61)
Es besteht kein Zweifel, daß sogar der überzeugteste
Atheist zugibt, in den Tieren und Pflanzen, die unseren Planeten
bewohnen, Plan und Konstruktion zu erkennen. Wenn Dr. Dawkins,
was Konstruktion betrifft, das Prinzip Zufall ablehnt,
was setzt er dann an dessen Stelle, wenn er den Schöpfergott
nicht akzeptiert?
Wer oder was ist der Konstrukteur?
Eine Konstruktion setzt offensichtlich einen Konstrukteur
voraus. Für Christen steht das, was sie überall um
sich herum sehen, in vollem Einklang mit der biblischen Erklärung:
«Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde» (1. Mose 1,
) und «Denn durch Ihn [Jesus Christus] ist alles geschaffen,
was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und Unsichtbare,
es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer
oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen»
(Kol. 1, 16). Anhänger der Evolutionslehre wie Richard Dawkin,
die Plan und Konstruktion in Lebewesen zugeben, verwerfen jedoch
jeglichen Gedanken an einen Schöpfergott. In Bezug auf Paley
macht Dawkin folgende Aussage:
«Paley bringt seine Argumente mit leidenschaftlicher
Ehrlichkeit vor und verfügt über das beste biologische
Wissen seiner Zeit, aber was er sagt, ist falsch - absolut und
in großartiger Weise falsch. Die Analogie zwischen Fernglas
und Auge, zwischen Uhr und Lebewesen ist falsch.»8 (Seite 18)
Warum? Weil Dawkin den Entwurf blinden Kräften
der Physik und den Prozessen natürlicher Selektion
zuschreibt. Er schreibt wie folgt:
«Allen Anzeichen zum Trotz: Der einzige Uhrmacher
in der Natur sind die blinden Kräfte der Physik, wenn die
sich auch auf ihre besondere Weise entfalten. Ein echter Uhrmacher
plant: Er entwirft seine Rädchen und Federn, ebenso ihr
Zusammenwirken, und zielt dabei auf einen künftigen Zweck.
Die natürliche Zuchtwahl, der blinde, unbewußte, automatische
Vorgang, den Darwin entdeckte und von dem wir heute wissen, daß
er die Erklärung für die Existenz und scheinbar zweckmäßige
Gestalt allen Lebens ist, zielt auf keinen Zweck. Sie hat keine
Augen und blickt nicht in die Zukunft. Sie plant nicht voraus.
Sie hat kein Vorstellungsvermögen, keine Voraussicht, kann
überhaupt nicht sehen. Wenn man behauptet, daß sie
die Rolle des Uhrmachers in der Natur spielt, dann die eines
blinden Uhrmachers.»9
(Seite 18; fette Schrift vom Autor hinzugefügt)
Dawkins räumt jedoch ein:
«Je unwahrscheinlicher, aus statistischer Sicht, ein
Vorgang ist, desto weniger können wir annehmen, daß
er durch blinden Zufall geschah. Oberflächlich betrachtet,
ist die offensichtliche Alternative zum Zufall ein intelligenter
Konstrukteur.»10
Nichtsdestoweniger verwirft er den Gedanken an einen intelligenten
Konstrukteur und bietet statt dessen die folgende Antwort:
«Die Antwort, Darwins Antwort, heißt: schrittweise,
stückweise Veränderungen aus einfachen Anfängen,
aus Urgebilden, die einfach genug waren, um durch Zufall entstehen
zu können. Jede der aufeinanderfolgenden Veränderungen
in dem schrittweisen Evolutionsprozeß war gegenüber
ihrem Vorgänger so einfach, daß sie zufällig
erfolgen konnte. Betrachtet man die Komplexität des letztgültigen
Endprodukts im Vergleich zu dem ursprünglichen Ausgangsprodukt,
so ist die gesamte Folge kumulativer Schritte jedoch alles andere
als zufällig. Gelenkt wird der kumulative Prozeß durch
nichtzufälliges Überleben. Zweck dieses Kapitels ist
es, zu zeigen, daß die Macht dieser kumulativen Selektion
ein im wesentlichen nichtzufälliger Prozeß ist.»11 (Seite 61)
Dawkins besteht darauf, daß einzig natürliche Selektion12,13,14 und Mutationen15,16,17 den Mechanismus
für den Evolutionsprozeß darstellen. Er glaubt, daß
diese Prozesse gezielt und gesteuert
sind. In Wirklichkeit ist dies nur eine verschleierte Art, zu
sagen, daß die Evolution selbst der Konstrukteur ist!
Bringt natürliche Selektion Plan und Konstruktion
hervor?
Leben ist auf Information aufgebaut. Diese im Erbmolekül
DNS enthaltene Information bildet die Gene eines Organismus.
Deshalb muß derjenige, der argumentiert, daß natürliche
Selektion und Mutationen die grundlegenden Mechanismen des Evolutionsprozesses
seien, nachweisen, daß diese Prozesse in der Lage sind,
jene Information zu erzeugen, die für den Bau der Lebewesen
erforderlich ist.
Jeder, der sich in elementarer Biologie auskennt (ebenso wie
damals schon Darwin), weiß, daß natürliche Selektion
beobachtbar ist. Natürliche Selektion wirkt sich nur auf
jene Information aus, die bereits in den Genen enthalten ist
- sie produziert KEINE neue Information.18,19 Dies steht auch im Einklang mit dem
biblischen Bericht über den Ursprung, wonach Gott verschiedene
Arten von Tieren und Pflanzen schuf, die sich innerhalb
ihrer Art fortpflanzen sollten.
Es ist wahr, daß innerhalb einer Art ein weites Variationsspektrum
zu beobachten ist; d. h. die Folgen natürlicher Selektion
sind sichtbar. So haben sich zum Beispiel Wölfe, Kojoten
und Dingos im Laufe der Zeit als Folge natürlicher Selektion
kraft der in den Genen der Wolf-/Hundeart enthaltenen
Information entwickelt. Tatsache aber ist, daß keine neue
Information produziert wurde. Diese Hundevariationen stammen
von jener Information her, die schon in der ursprünglichen
Hundeart vorhanden war, und die nur neu kombiniert, aussortiert
oder abgetrennt wurde. Es ist nie beobachtet worden, daß
eine Art in eine völlig andere Art übergegangen ist,
wobei die zugehörige Information vorher noch nicht da war.20 Ohne diese genetisch
vorgesehene Strategie zur Anhäufung von Information wird
die natürliche Selektion als Mechanismus für Evolution
nicht funktionieren.
Denton bestätigt dies, wenn er folgendes sagt:
«Es kann nicht genug betont werden, daß Evolution
durch natürliche Selektion einer Problemlösung vergleichbar
ist, die ohne intelligentes Eingreifen auskommen will. Keine
Aktivität, die ein intelligentes Programm voraussetzt, kann
einer Evolution durch natürliche Selektion entsprechen.»21
Ohne einen Prozeß, bei dem die Information zunimmt,
wird die Evolution mit Hilfe der natürlichen Selektion nicht
funktionieren. Anhänger der Evolutionslehre würden
dem zustimmen. Sie sind jedoch der Ansicht, daß die neue
erforderliche Information irgendwie durch Mutation erzeugt wird.
Die natürliche Selektion würde dann darauf aufbauen.
Können Mutationen neue Information produzieren?
Wissenschaftler wissen inzwischen, daß die Antwort NEIN
ist! Dr. Lee Spetner, ein bekannter Wissenschaftler, der Informations-
und Kommunikationstheorie an der Johns Hopkins Universität
unterrichtete, macht dies in seinem wissenschaftlich fundierten
Buch «Not by Chance» (Nicht durch Zufall)
deutlich:
«In diesem Kapitel werde ich mehrere Evolutionsfaktoren
nennen und besonders anhand der Mutationen zeigen, daß
Information dadurch nicht anwächst... In all den Büchern
über Biologie und Medizin, die ich gelesen habe, konnte
ich nirgends einen Informationszuwachs durch Mutation entdecken.»22
«Alle Punktmutationen, die auf molekularer Ebene untersucht
wurden, zeigten einen Verlust an genetischen Informationen
auf, aber nicht einen Zuwachs.»23
«Die neodarwinistische Theorie sollte eigentlich erklären,
wie sich die Information in den Lebewesen durch Evolution vergrößert
hat. Der wesentliche biologische Unterschied zwischen einem Menschen
und einem Bakterium liegt in der in ihnen enthaltenen Information.
Alle anderen biologischen Unterschiede folgen daraus. Das menschliche
Genom besitzt viel mehr Information als das bakterielle Genom.
Information kann nicht durch Mutation vergrößert werden,
also durch einen Prozeß, bei dem Information verloren geht.
Ein Geschäftsunternehmen kann kein Geld einbringen, wenn
es ständig ein wenig Geld verliert.»24 (Fette Schrift vom Autor hinzugefügt)
Evolutionsanhänger finden keinen Ausweg aus diesem Dilemma,
das inzwischen viele Wissenschaftler, eingeschlossen Dr. Spetner,
erkannt haben. Mutationen sind also kein Mechanismus für
den Evolutionsprozeß. Spetner faßt alles wie folgt
zusammen:
«Die Neodarwinisten möchten uns glauben machen,
daß große Veränderungen von einer Reihe kleiner
Ereignisse - wenn nur genug davon vorhanden sind - herrühren
können. Aber wenn all diese Ereignisse dabei Information
verlieren, können sie nicht jene Schritte in der
Evolution darstellen, die die neodarwinistische Theorie erklären
sollen - ganz gleich wieviele Mutationen dadurch stattfinden.
Wer annimmt, daß Makroevolution aus Mutationen entstehen
kann, die Information verlieren, der ist wie ein Kaufmann, der
bei jedem Verkauf ein bißchen Geld verliert, aber denkt,
daß er es durch die Menge wiedergutmachen könne.
Nicht eine Mutation ist entdeckt worden, die dem Genom auch
nur ein wenig Information hinzufügt. Dies beweist, daß
es diese angeblich millionenfachen Mutationen, die diese Theorie
verlangt, gar nicht gibt. Es kann sie nicht geben. Die Tatsache,
daß noch nicht einmal eine Mutation zu beobachten ist,
die Information hinzufügt, belegt, daß es nicht möglich
ist, diese Theorie durch Mutationen zu untermauern. Sie spricht
somit eindeutig gegen diese Theorie. Dies ist ein starkes
Argument gegen die neodarwinistische Theorie.»25 (Fette Schrift vom
Autor hinzugefügt)
Dies wird auch von Dr. Werner Gitt, Direktor und Professor
an der Physikalisch- Technischen Bundesanstalt in Braunschweig,
bestätigt. Zur Antwort auf die Frage, ob neue Information
durch Mutation entstehen kann, schreibt er:
«...Im Rahmen von Evolutionsvorstellungen spielt dieser
Gedanke eine wesentliche Rolle. Durch Mutation gibt es keinen
Informationszuwachs; es kann nur bereits vorhandene Information
verändert werden. Im allgemeinen tritt dabei eine Verschlechterung
des ursprünglichen Zustandes ein. Mutation ist somit keine
Quelle neuer (kreativer) Information, wobei neue Baupläne
für neue Funktionen oder neue Organe entstehen könnten.»26 (Seite 146)
Wenn also natürliche Selektion und Mutation als Mechanismen
ausfallen, Information herzustellen und lebende Organismen zu
bilden, dann muß eine andere Quelle gefunden werden.
Aber es bestehen noch viel grundlegendere Probleme für
diejenigen, die den Schöpfergott als Informationsquelle
verwerfen.
Noch mehr Probleme!
Stell dir vor, du sitzt in einer Boing 747 und liest über
die Konstruktion dieses großen Flugzeuges. Du bist von
der Tatsache fasziniert, daß sich diese fliegende Maschine
aus sechs Millionen Teilen zusammensetzt. Aber dann erkennst
du, daß nicht ein Teil für sich allein fliegen kann.
Dies kann einen ganz schön aus der Fassung bringen, wenn
die Maschine gerade 750 km/h in einer Höhe von 10 000 m
fliegt! Du kannst jedoch ganz beruhigt sein, auch wenn kein Einzelteil
allein fliegen kann, so schafft es doch die Maschine als Ganzes.
Wir können die Konstruktion eines Flugzeuges als Vergleich
nehmen, um die grundlegenden Mechanismen der Biochemie von Zellen
zu verstehen, die die Organismen befähigen, ihre Funktion
auszuführen. Wissenschaftler haben herausgefunden, daß
sich innerhalb der Zelle Tausende von biochemischen Maschinen
befinden. Man könnte zum Beispiel die Fähigkeit der
Zelle anführen, Licht aufzunehmen und in elektrische Impulse
umzuwandeln. Wissenschaftler hatten zuvor angenommen, daß
es sich dabei um einen einfachen, innerhalb der Zelle stattfindenden
Prozeß handelt. In Wirklichkeit findet hier jedoch ein
sehr komplizierter Vorgang statt. Um allein diesen Vorgang mit
Erfolg durchführen zu können, müssen eine ganze
Reihe von Verbindungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und
in der richtigen Konzentration vorhanden sein - oder es funktioniert
nicht. Mit anderen Worten: Alle Teile dieser biochemischen
Zellmaschinen müssen an Ort und Stelle sein, um erfolgreich
funktionieren zu können. In einer einzigen Zelle gibt es
buchstäblich Tausende von diesen Maschinen,
die für deren Funktion lebenswichtig sind.
All dies bedeutet ganz einfach, daß eine Evolution von
unbelebter Materie zu einem Organismus unmöglich ist.
Wissenschaftlern ist heute bekannt, daß die biologischen
Funktionen des Lebens auf diesen Maschinen basieren.
Dr. Michael Behe, Professor der Biochemie an der Lehigh Universität
in Pennsylvania, beschreibt diese biochemischen Maschinen
als eine nicht weiter zu reduzierende Komplexität:
«Zurzeit verursacht die Grundlagenforschung des Lebens,
die moderne Biochemie, die grösste Aufregung. Die frühere
Annahme, die Basis des Lebens sei einfach, hat sich als Phantom
erwiesen; vielmehr repräsentiert die Zelle eine atemberaubende
Komplexität, die nicht auf kleinere Einheiten zurückgeführt
werden kann.
Die sich daraus ergebende Feststellung, daß Leben durch
eine Intelligenz geschaffen wurde, ist für uns ein Schock.
Wir aus dem zwanzigsten Jahrhundert waren an den Gedanken gewöhnt,
daß Leben die Folge einfacher, natürlicher Gesetze
ist. Aber auch andere Jahrhunderte haben ihre Erschütterungen
erlebt, und es gibt keinen Grund, anzunehmen, daß wir ihnen
entgehen können.»27
(Fette Schrift vom Autor hinzugefügt)
Stell dir beispielsweise ein zerquetschte Mücke vor,
und denke dann über die Frage nach, warum sie starb. Auch
eine zerquetschte Mücke besitzt all jene chemischen Verbindungen,
die sich ein Anhänger der Evolution für seine Ursuppe
wünscht. Dennoch ist jedem klar, daß sich aus dieser
Mückensuppe nichts entwickeln wird. Warum also
starb die Mücke? Weil du beim Zerquetschen ihre Struktur
zerstört hast.
Sobald die Maschinerie der Mücke zerstört
ist, kann der Organismus nicht länger leben. Auf der Zellebene
gibt es buchstäblich Tausende von Maschinen,
die existieren müssen, bevor Leben je möglich wird.
Dies wiederum bedeutet, daß eine Evolution, die von unbelebter
Materie ausgeht, unmöglich ist.
Der Evolutionsanhänger Dawkin erkannte dieses Problem
der erforderlichen Maschinerie und erklärte folgendes:
«Eine Xeroxmaschine ist in der Lage, ihre eigenen Pläne
zu kopieren, aber sie ist nicht in der Lage, spontan zu existieren
anzufangen. Biomorphe reproduzieren sich bereitwillig in der
Umwelt, die ihnen ein entsprechendes Computerprogramm zur Verfügung
stellt, aber sie können nicht ihr eigenes Programm schreiben
oder einen Computer bauen, um es ablaufen zu lassen. Diese Theorie
des blinden Uhrmachers ist ungeheuer überzeugend, vorausgesetzt,
es ist uns erlaubt, Replikationen und somit kumulative Selektion
anzunehmen. Wenn aber die Replikation komplizierte Maschinen
braucht, so stehen wir hier vor einem Problem, da die einzige
uns bekannte Art und Weise, wie komplizierte Maschinen schließlich
entstehen, die kumulative Selektion selbst ist.»28
Dies ist in der Tat ein Problem! Je tiefer wir die Vorgänge
des Lebens studieren, desto komplizierter erscheinen sie, und
um so mehr erkennen wir, daß Leben NICHT von selbst entstehen
konnte. Das Leben erfordert nicht nur eine Informationsquelle,
sondern auch die komplizierten Maschinen der Lebenschemie
müssen von Anfang an dagewesen sein!
Ein noch größeres Problem!
Einige Wissenschaftler und Pädagogen haben versucht,
die obigen Probleme zu umgehen, indem sie spekulierten, daß
sich irgendwann einmal in der Vergangenheit all die chemischen
Verbindungen, die das Erbmolekül (und die darin enthaltene
Information) ausmachen, zusammengefunden haben, und dann hätte
das Leben beginnen können.
Wie schon gesagt, Leben beruht auf Information. Es ist geschätzt
worden, daß in nur einer der Billionen von Zellen, aus
denen der menschliche Körper besteht, die Menge an Information
in ihren Genen mindestens eintausend Bücher mit je 500 bedruckten
Seiten füllen würde.
Heutige Wissenschaftler sind der Ansicht, daß dies noch
maßlos untertrieben ist.
Woher stammt all diese Information? Einige erklären es wie
folgt: Stell dir einen Professor vor, der alle Buchstaben des
Alphabets in einen Hut steckt. Dann reicht er den Hut an seine
Studenten und bittet jeden von ihnen, einen beliebigen Buchstaben
herauszuziehen. Es könnte sein (wie weit hergeholt es auch
scheinen mag), daß drei Studenten nacheinander W, dann
E und schließlich G wählen - WEG. Daraus schließt
der Professor - ganz gleich wie unwahrscheinlich es uns erscheinen
mag - daß die Möglichkeit immer besteht, eine Reihe
von Wörtern bilden zu können, die irgendwann einen
Satz und schließlich eine Enzyklopädie ergeben, läßt
man nur genug Zeit dafür! Den Studenten wird dann erklärt,
daß keine Intelligenz für die Entwicklung aus chemischen
Verbindungen notwendig war. Sobald die Moleküle in den Verbindungen,
in richtiger Anordnung (wie in den DNS) zusammentrafen, könnte
Leben begonnen haben.
Oberflächlich betrachtet erscheint dieses Argument logisch,
dennoch liegt in diesem Vergleich ein grundlegender tödlicher
Fehler.
Denk mal nach! Für wen stellt die Reihenfolge der Buchstaben
WEG ein Wort dar? Für einen Engländer, Holländer,
Franzosen, Deutschen oder Chinesen? Es ist nur ein Wort für
jemanden, zu dessen Sprache es gehört. Mit anderen Worten,
die Anordnung der Buchstaben ist bedeutungslos, außer es
existiert ein schon vorhandenes Sprach- und Übersetzungssystem,
um der Buchstabenreihe Bedeutung zu geben!
Auch in der DNS einer Zelle ist die Anordnung ihrer Moleküle
bedeutungslos, es sei denn, es besteht in der Biochemie einer
Zelle ein Sprachsystem (andere Moleküle), das die Anordnung
interpretiert, d. h. ihr eine Bedeutung gibt! DNS ohne das Sprachsystem
ist bedeutungslos, und das Sprachsystem ohne die DNS würde
ebenfalls nicht funktionieren. Ein weiteres Problem ist, daß
das Sprachsystem, das die Anordnung der Moleküle in der
DNS liest, auch selbst durch die DNS bestimmt wird. Dies ist
eine weitere Maschine, die vorhanden und voll funktionsfähig
sein muß - oder es gibt kein Leben!
Kann Information aus Nicht-Information entstehen?
Wir haben bereits deutlich herausgestellt, daß neue
Information nicht durch Mutationen entstehen kann. Aber gibt
es noch eine andere Möglichkeit, wie Information aus Materie
entstehen könnte?
Dr. Werner Gitt macht deutlich, daß sich die Wissenschaft
absolut darüber im klaren ist, daß Information nicht
per Zufall aus Unordnung entstehen kann. Es erfordert immer (größere)
Information, um Information zu produzieren, und letztendlich
ist Information immer das Ergebnis von Intelligenz:
«Ein Codesystem entstammt immer einem geistigen Prozeß
(es bedarf eines geistigen Urhebers)... Es muß betont werden,
daß Materie unfähig ist, irgendeinen Code zu erzeugen.
Alle Experimente zeigen an, daß dazu ein intelligentes
Wesen erforderlich ist, das seinen eigenen freien Willen, sein
Wissen und seine Kreativität einsetzt.»29
«Es ist kein Naturgesetz, kein Prozeß und kein
Vorgang in der materiellen Welt bekannt, wonach in der Materie
Information von selbst entsteht.»30
«Es gehört zum Wesen jeder Information, daß
sie an jemanden gerichtet ist. Wo Information auch immer auftritt,
haben wir es stets mit einem Sender und einem Empfänger
zu tun.»31
Was ist dann die Quelle der Information?
Wir können daraus schließen, daß die umfangreiche
Information in den Lebewesen ursprünglich von einer Intelligenz
stammen muß, die unserer weit überlegen ist. Nun werden
einige einwenden, daß diese Quelle dann wiederum von einer
noch größeren Informationquelle bzw. Intelligenz erzeugt
worden sein muß.
Will jemand auf diese Weise argumentieren, dann könnte
man dieser Frage eine weitere anreihen: Woher stammt dann jene
noch größere Information/Intelligenz? So könnte
man den Ball endlos hin- und herwerfen, es sei denn, es gibt
eine Quelle unendlicher Intelligenz, die jenseits unseres begrenzten
Verstandes liegt. Ist dies nicht gemeint, wenn wir in der Bibel
lesen: «Am Anfang schuf Gott...»? Der Gott der Bibel
ist ein unendliches Wesen, das nicht an die uns einengenden Begrenzungen
von Zeit, Raum oder irgend etwas anderem gebunden ist.
Sogar Richard Dawkins erkennt diese Tatsache:
«Sobald es uns erlaubt ist, organisierte Komplexität
einfach vorauszusetzen, und sei es auch nur die organisierte
Komplexität der DNS-Eiweiß-Replikationsmaschine, so
ist es relativ leicht, diese als Erzeuger von noch besser organisierter
Komplexität heranzuziehen. Das ist in der Tat der Punkt,
um den es in diesem Buch hauptsächlich geht. Aber natürlich
muß jeder Gott, der etwas so Kompliziertes wie die DNS-Eiweiß-Replikationsmaschine
entwerfen kann, selbst mindestens ebenso komplex und organisiert
sein wie diese Maschine selbst. Noch bei weitem komplexer, wenn
wir davon ausgehen, daß er zusätzlich auch noch derart
fortgeschrittene Funktionen ausfüllen kann wie Gebete anhören
und Sünden vergeben. Die Entstehung der DNS-Eiweiß-Maschine
zu erklären, indem wir einen übernatürlichen Baumeister
heraufbeschwören, bedeutet, daß wir absolut gar nichts
erklären, denn es läßt den Ursprung des Baumeisters
unerklärt. Man muß so etwas sagen wie: «Gott
war immer da», und wenn wir uns so einen faulen Ausweg
erlauben, dann könnten wir genausogut sagen: «DNS
war immer da», oder: «Leben war immer da»,
und damit wäre die Angelegenheit erledigt.»32
Welcher Standpunkt ist nun logisch und haltbar? Ist es der,
der besagt, daß Materie von Ewigkeit her existiert hat
(oder ohne Grund von selbst entstand) und sich dann selbst in
Informationssysteme organisierte (was GEGEN alle Fakten spricht,
die je in der Wissenschaft beobachtet wurden)? Oder ist es der
Standpunkt, der bekundet, daß ein unendliches Wesen, der
Gott der Bibel, die Quelle unendlicher Information ist33 und Informationssysteme
schuf, die in Übereinstimmung mit der Wissenschaft Leben
hervorbringen?
Wenn die ernstzunehmende Wissenschaft die Ansprüche der
Bibel hinsichtlich eines unendlichen Schöpfergottes unterstützt,
warum akzeptieren dann nicht alle intelligenten Wissenschaftler
diese Ansicht? Michael Behe beantwortet diese Frage wie folgt:
«Der vierte und stärkste Grund für das Widerstreben
der Wissenschaft, eine Theorie intelligenter Schöpfung anzunehmen,
ist ebenfalls auf philosophischen Betrachtungen gegründet.
Viele unserer Zeitgenossen, hochgeachtete Wissenschaftler eingeschlossen,
wollen es einfach nicht wahrhaben, daß irgend etwas anderes
als die Natur existiert. Sie wollen von keinem übernatürlichen
Wesen ausgehen, das die Natur beeinflußt, ganz gleich wie
kurz oder konstruktiv der Einfluß auch gewesen sein mag.
Mit anderen Worten... sie bringen von vornherein eine philosophlische
Verpflichtung in ihre Wissenschaft hinein, die tragbare Erklärungen
in Bezug auf die physikalische Welt einschränkt. Dies führt
manchmal zu einem eher merkwürdigen Verhalten.»34
Der springende Punkt in dieser Angelegenheit ist folgender:
Akzeptiert man die Existenz eines Gottes, der uns geschaffen
hat, dann bedeutet dies, daß wir ihm gehören. Wenn
dieser Gott der Gott der Bibel ist, dann sind wir sein Eigentum,
und er hat somit das Recht, Regeln zu setzen, nach denen wir
leben müssen. Die Bibel sagt uns ebenfalls, daß wir
uns in Rebellion gegenüber unserem Schöpfer befinden.
Aufgrund dieser Rebellion (genannt Sünde) ist unser Leib
zum Tode verurteilt. Aber wir werden ewig existieren - entweder
mit Gott oder ohne ihn an einem Ort des Gerichts. Die gute Nachricht
jedoch ist, daß unser Schöpfer einen Weg zu unserer
Befreiung von der Sünde geschaffen hat, so daß diejenigen,
die im Glauben und in Reue zu ihm kommen, Vergebung von dem heiligen
Gott empfangen und mit ihm die Ewigkeit verbringen können.
(Dies wird eingehender am Ende dieser Broschüre erklärt.)
Wer schuf Gott?
Definitionsgemäß hat ein unendliches Wesen schon
immer existiert. Niemand hat Gott geschaffen! Er ist der aus
sich selbst existierende Eine - der große Ich BIN,
von dem die Bibel spricht.35
Er selbst steht jenseits der Zeit! Er schuf die Zeit.
Diese Tatsache kann ich nur glauben, da ich sie nicht völlig
begreifen kann. Im Hebräerbrief lesen wir: «Aber ohne
Glauben ists unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer
zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei
und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde» (Hebräer
11,6).
Von welcher Art ist der Glaube des Christentums? Es ist auf
jeden Fall kein blinder Glaube, wie manche denken mögen.
Den blinden Glauben haben in Wirklichkeit die den Schöpfer
ablehnenden Anhänger der Evolution.36 Sie müssen an etwas glauben (z.
B. daß Information per Zufall aus Unordnung entstehen kann),
das der Wissenschaft widerspricht. Durch den Heiligen Geist öffnet
Christus die Augen der Christen, so daß sie sehen können,
daß ihr Glaube echt ist.37
Der christliche Glaube ist logisch und haltbar. Aus diesem
Grunde macht es uns die Bibel sehr deutlich, daß jeder,
der nicht an Gott glaubt, ohne Entschuldigung ist:
«Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige
Kraft und Gottheit, wird ersehen seit der Schöpfung der
Welt und wahrgenommen an seinen Werken, so daß sie keine
Entschuldigung haben» (Römer 1,20).
Woher wissen wir, daß der Gott der Bibel der Schöpfer
ist?
Das Aufregende am Christsein ist, zu wissen, daß die
Bibel nicht nur ein weiteres religiöses Buch, sondern in
der Tat das Wort des Schöpfergottes ist - ganz wie sie behauptet.38
Nur die Bibel erklärt, warum es Schönheit und Häßlichkeit,
Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Liebe und Haß
gibt. Nur die Bibel gibt den wahren und zuverlässigen Bericht
über den Ursprung aller grundlegenden Lebensgebilde und
des ganzen Universums wieder.
Immer wieder ist der historische biblische Bericht von der
Archäologie, Biologie, Geologie und Astronomie bestätigt
worden. Auf keiner Seite des Wortes Gottes ist Information entdeckt
worden, die sich widerspricht oder sich als falsch herausgestellt
hat, obwohl die Bibel über einen langen Zeitraum hinweg
von vielen verschiedenen Autoren geschrieben wurde - jeder von
Gottes heiligem Geist inspiriert.
Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Gebieten haben
hunderte von Büchern und Kassetten herausgegeben, die die
Genauigkeit der Bibel und deren Anspruch, eine Offenbarung unseres
Schöpfers an uns zu sein, verteidigen. Sie sagt uns nicht
nur, wer wir sind und woher wir kommen, sondern teilt uns auch
die gute Nachricht mit, wie wir die Ewigkeit mit unserem Herrn
und Heiland verbringen können.
Diese und andere aufregende Broschüren können ohne
weiteres in einem unserer Büros, die vorne aufgeführt
sind, bestellt werden.
Answers in Genesis trachtet danach, Gott als
dem Schöpfer Ruhm und Ehre zu geben und die Wahrheit des
biblischen Berichtes hinsichtlich des wahren Ursprungs und der
Geschichte der Welt und der Menschheit zu bestätigen.
Teil dieser wahren Geschichte ist die schlechte Nachricht,
daß Adams Rebellion Tod, Leid und Trennung von Gott in
diese Welt gebracht hat. Die Folgen sehen wir überall. Wir,
die wir von unserer Empfängnis an sündig sind (Psalm
51,7), können mit einem Heiligen Gott nicht zusammenleben,
sondern sind zur Trennung von Gott verdammt.
Aber die gute Nachricht ist, daß Gott etwas dagegen unternommen
hat. Gott hat einen wunderbaren Weg zur Befreiung von der Sünde
geschaffen. Die Bibel lehrt, daß Gott seinen eigenen Sohn
in diese Welt sandte, um das vollkommene Opfer zu sein und um
die volle Schuld der Sünde des Menschen zu tragen. Es ist
der Herr Jesus Christus, der die Welt geschaffen hat (Kolosser
1,16) und als Gott und Mensch zugleich zur Erde gekommen ist,
um die erforderliche Todesstrafe für dich und mich auf sich
zu nehmen.
«Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten und Erstling
geworden unten denen, die da schlafen. Denn da durch einen Menschen
der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die
Auferstehung der Toten. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben,
so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden»
(1. Korinther 15, 20-22).
Der Herr Jesus Christus starb an einem Kreuz, aber stand am
dritten Tag wieder auf, indem er den Tod besiegte. Nun ist jeder,
der an ihn glaubt und ihn in sein Leben aufnimmt, in der Lage,
zu Gott zurückzukommen und mit dem Schöpfer auf ewig
zu leben: «Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß
er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn
glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben»
(Johannes 3,16). «Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden
vergibt und reinigt uns von aller Untugend» (1. Johannes
1,9).
Diejenigen, die nicht im Glauben das Opfer Christi annehmen und
ihre sündige Natur und die Notwendigkeit ser Erlösung
nicht erkennen, werden auch ewig weiterleben, aber wie die Bibel
eindringlich warnt, abgetrennt von Gott an einem Ort der Qual,
den die Bibel Hölle nennt. Aber für alle diejenigen,
die ihr Leben dem Herrn weihen, gibt es eine wunderbare Botschaft!
Was für ein wunderbarer Heiland! Was für eine wunderbare
Erlösung in Christus, dem Schöpfer!
Wenn du daran interessiert bist, mehr zu erfahren, was die Bibel in Bezug auf
das ewige Leben zu sagen hat, schreibe an das nächstgelegene Büro
von Answers in Genesis (siehe Innenseite der vorderen Titelseite.
Answers in Genesis (England)
P.O.Box 5262
Leicester
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Fax: (800) 727-2299
- Psalm 90, 2; 106, 48; 147, 5. Nur die Dinge,
die einen Anfang haben, müssen einen Ursprung aufweisen!
Siehe J. Serfati: If God created the universe, then who created
God? CEN Technical Journal 12(1)20-22, 1998. Zurück
zum text.
- Paley: Natural Theology: or evidence
of the Existence and Attributes of the Deity,Collected From the
Appearances of Nature. 1802. Neu gedruckt in 1972 von St.
Thomas Press, Houston, Texas, S. 3. Zurück
zum text.
- I. Taylor: In the Minds of Men 1991.
TFE Publishing, Toronto, Canada, S. 121. Zurück
zum text.
- Dies ist der Prozeß, bei dem Leben
aus Nicht-Leben spontan entstanden sein soll. Über einen
langen Zeitraum hinweg sollen sich daraufhin verschiedene Arten
von Tieren und Pflanzen als eine Folge kleiner Veränderungen
entwickelt haben, die dann in einem Zuwachs genetischer Information
resultierten. Evolutionsanhänger behaupten beispielsweise,
daß sich Fische zu Amphibien, Amphibien zu Reptilien und
Reptilien sich zu Vögeln und Säugetieren entwickelten.
Der Mensch entwickelte sich irgendwann aus einem Vorfahren, der
mit Affen verwandt gewesen war. Zurück zum
text.
- Asimov, Isaac (1970): In the Game of
Energy and Thermodynamics You Cant Even Break Even.
Smithsonian (Juni), S. 10 [Zitiert auf S. 82 in The Illustrated
ORIGINS Answer Book, 1995. Eden Communications, Gilbert, Arizona].
Zurück zum text.
- Denton, Michael (1986): Evolution: A
Theory in Crisis. Adler & Adler Publishers, Inc. Bethesda,
Maryland, S. 342. Zurück zum text.
- Dawkins, Richard (1987): Der blinde Uhrmacher,
Kindler Verlag, 1987, S. 61. Zurück zum text.
- Ibid, S. 18. Zurück zum
text.
- Ibid, S. 18. Zurück zum
text.
- Dawkins, Richard (1982): The Necessity
of Darwinism. New Scientist, Vol. 94 (15. April), S. 130.
Zurück zum text.
- Dawkins (1987), S. 61. Zurück
zum text.
- Dr. Gary Parker, ein Anhänger der
Schöpfungslehre, argumentiert (wie ich es im nächsten
Abschnitt auch tun werde), daß natürliche Selektion
stattfindet. Sie ist aber als ein Konservierungsmittel
tätig und hat nichts mit der Verwandlung eines Organismus
in einen anderen zu tun! «Natürliche Selektion ist
nur einer der Prozesse, die in unserer gegenwärtigen korrupten
Welt stattfinden, um sicherzugehen, daß sich die geschaffenen
Arten in all ihrer ökologischen und geographischen Vielfalt
(heutzutage öfter wegen der durch Menschen verursachten
Umweltverschmutzung) überall auf der ganzen Erde verbreiten
können.» Parker, Gary (1994): Creation Facts of
Life. Master Books, Green Forest, Arkansas, S. 75
«[Richard] Lewontin ist ein Evolutionsanhänger und
ausgesprochener Gegner der Schöpfungslehre, aber ebenso
wie die Wissenschaftler, die an eine Schöpfung glauben,
stellt auch er unverhohlen die gleichen Begrenzungen natürlicher
Selektion fest: ... Natürliche Selektion funktioniert
im wesentlichen derart, daß sie die Organismen befähigt,
ihr Anpassungsvermögen aufrechtzuerhalten, anstelle es zu
verbessern.» (Fette Schrift hinzugefügt)
«Natürliche Selektion führt nicht zu einer ständigen
Verbesserung (Evolution); sie hilft nur, Eigenschaften zu erhalten,
die Organismen bereits besitzen (Schöpfung). Lewontin bemerkt
ebenfalls, daß ausgestorbene Arten genau die gleichen Überlebenschancen
hatten wie moderne und fügt hinzu: ...Natürliche
Selektion scheint auf die Dauer gesehen die Überlebenschancen
einer Art nicht zu verbessern, sondern befähigt
sie lediglich, in der sich ständig verändernden Umwelt
am Leben zu bleiben.» (Fette Schrift hinzugefügt)
«Es kommt mir vor, als wenn natürliche Selektion nur
funktioniert, weil jede Art mit ausreichender Vielfalt geschaffen
wurde, um sich vermehren zu können und die Erde in all ihrer
ökologischen und geographischen Vielfalt zu füllen.»
Parker, Gary (1994), S. 84-86. Zurück zum
text.
- Ibid, S. 70-86. Zurück
zum text.
- Wieland, Carl (1995): Stones and Bones.
Creation Science Foundation Ltd., Acacia Ridge D. C, Queensland,
Australien, S. 18-20. Zurück zum text.
- «Im Grunde sind Mutationen nur Veränderungen
in Genen, die bereits existieren.» Parker, Gary (1994),
S. 103
In einem Artikel, der paradoxerweise mit Die Mechanismen
der Evolution (The Mechanisms of Evolution) überschrieben
ist, definiert Francisco Ayala eine Mutation als einen
Irrtum in der DNS.» Parker, Gary (1994), S. 99. Zurück zum text.
- Ibid, S. 88-104. Zurück
zum text.
- Wieland (1995), S. 18-25. Zurück
zum text.
- Lester, Lane P. und Bohlin, Raymond G.
(1989): The Natural Limits to Biological Change. Probe
Books, Dallas, Texas, S. 175-176. Zurück
zum text.
- Noble, E., Noble, G., Schad, G. und MacInnes, A: Parasitoloy:
The Biology of Animal Parasites. Lea & Febiger, Philadelphia,
(1989), Kapitel 6 (Evolution des Parasitismus?) sagt auf S. 516
folgendes:
«Natürliche Selektion kann nur aufgrund der biologischen
Eigenschaften stattfinden, die schon existieren; sie kann nicht
Eigenschaften schaffen, um Bedürfnisse nach Anpassung zu
befriedigen.» Zurück zum text.
- Trotz vieler unbewiesener Ansprüche
von seiten der Evolutionsanhänger hat niemand beobachtet
oder dokumentiert, wie sich ein Reptil in einen Vogel verwandelt.
Das klassische Beispiel, das von Anhängern der Evolution
oft als Zwischenglied (Archaeopteryx) vorgeführt
wurde, wird jetzt auch von vielen Evolutionisten verworfen. (Siehe
Gary Parker, Creation: Facts of Life. Master Books, Green
Forest, Ark., (1994). Zurück zum text.
- Denton (1986), S. 317. Zurück
zum text.
- Spetner, Lee, Dr. (1997): Not By chance.
The Judaica Press, Inc., Brooklyn, New York, S. 131-132. Zurück zum text.
- Ibid, S. 138. Zurück
zum text.
- Ibid, S. 143. Zurück
zum text.
- Ibid, S. 159-160. Zurück
zum text.
- Gitt, Werner (1997): Am Anfang war die
Information. CLV, Bielefeld, Germany, S 146. Zurück
zum text.
- Behe, Michael J. (1996): Darwins
Black Box. The Free Press, New York, S. 252-253. Zurück
zum text.
- Dawkins (1987), S. 170. Zurück
zum text.
- Gitt (1997), S. 76. Zurück
zum text.
- Ibid, S. 92. Zurück
zum text.
- Ibid, S. 82. Zurück
zum text.
- Dawkins (1987), S. 171-172. Zurück
zum text.
- Er ist somit fähig, unendlich viel
Information zu erzeugen. Somit ist es selbstverständlich,
daß die zwar gigantische, aber doch endliche Informationsmenge
des Lebens inbegriffen ist. Zurück zum text.
- Behe (1996), S. 243. Zurück
zum text.
- 2..Mose 3,14; Hiob 38,4; Johannes 8,58;
Offenbarung 1,18; Jesaja 44,6; 5. Mose 4,39. Zurück
zum text.
- Matthäus 13,15; Johannes 12,40; Römer
11, 8-10. Zurück zum text.
- Matthäus 13,16; Apostelgeschichte
26,18; Epheser 1,18; 1. Johannes 1,1. Zurück
zum text.
- Matthäus 5,18; 2. Timotheus 3,16;
2. Petrus 1,21; Psalm 12,7; 1. Thessalonicher 2,13. Zurück
zum text.
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